Filzverdacht
Die Diakonie in Turbulenzen
Andreas Müller,
31.08.2010 17:43 Uhr
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Umzugsparty mit Ministerin von der Leyen (links): Managementberaterin Christiane Dithmar und ihr damaliger Geschäftspartner Hermann-Josef Arentz. Foto: Rudel
""Ich habe der
Diakonie angeboten, unser Mandat niederzulegen. Bis zur Entscheidung ruhen unsere Aufträge.""
Christiane Dithmar, Unternehmensberaterin
Christiane Dithmar argumentiert, sie sei ja nicht von der Hochschule angestellt, sondern bei der Kirche. "Aktuell bin ich beurlaubt und darf im Rahmen dieser Beurlaubung den Titel führen." Ganz sicher scheint sie sich da aber nicht zu sein, Belege fehlen. Inzwischen habe sie sich mit dem Ministerium "geeinigt, dass ich den Sachverhalt prüfen lassen werde". Bis zur Klärung nenne sie sich nicht mehr "Professor": Von der Homepage (http://www.drdp.de ) ist der Titel einstweilen getilgt, auf der Visitenkarte sei er ohnehin nie gestanden.
Als wäre all das nicht schon Ärger genug, harrt noch ein weiteres Problem der Lösung. Bis zum 16. Oktober muss die Managementberaterin einen neuen Partner vorweisen - oder eine neue Rechtsform. So lange hat ihr das Finanzamt eine Frist eingeräumt, um zu klären, "wie Dr. Dithmar & Partner zukünftig firmiert ".
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Diakonie
Bitte dringend mal genauer hinschauen was hier beraten wird und wozu das Geld fliesst.
So langsam dämmert es - höchste Zeit
Endlich fangt man an zu schauen in welche dubiosen Kanäle die Gelder der Kommunen verschwinden. Wird auch höchste Zeit.