Flüchtlingsunterkunft in Schwäbisch Gmünd Brandanschlag „ganz feige Tat“

Von red/dpa/lsw 

Eine für Flüchtlinge geplante Unterkunft wurde in Schwäbisch Gmünd Ziel eines Brandanschlags. Der Oberbürgermeister und ein Landrat verurteilen die Tat.

In Schwäbisch Gmünd wird eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge angezündet. Foto: dpa 9 Bilder
In Schwäbisch Gmünd wird eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge angezündet.Foto: dpa

Schwäbisch Gmünd - Der Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold (CDU), hat die mutmaßliche Brandstiftung in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft als „ganz feige Tat“ verurteilt. Auch der Landrat des Ostalbkreises, Klaus Pavel (CDU), zeigte sich „sehr, sehr betroffen“. Für die Bemühungen, Flüchtlinge möglichst dezentral unterzubringen, gebe es eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Von diesem Weg werde man sich nicht abbringen lassen, betonten beide Politiker am Freitag am Tatort. Die Polizei geht „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ davon aus, dass das Feuer gelegt wurde. Der Brand wurde schnell entdeckt und konnte deshalb nicht viel Schaden anrichten. Verletzt wurde niemand. Die Unterkunft sollte im Frühjahr eröffnen und bis zu 120 Flüchtlinge beherbergen.

  Artikel teilen
12 KommentareKommentar schreiben

Vorverurteilung: Ein Brandanschlag auf ein unbewohntes Gebäude ist eine kriminelle Sachbeschädigung. Bevor man des/der Täter/innen habhaft wird, verbietet es die Rechtsstaatlichkeit einseitig über Täter und Motive zu spekulieren. Wissen Kretschmann & Gall mehr als sie zugeben? Haben sie Ihre Dienste im Griff? Merkwürdig, daß zufällig eine Feuerwehr vorbeikommt?

Hallo??: Na lieber Herr Ruth. Sie sind schon ne sonderbare Nummer, dass muss man schon sagen. Das gibt es also ein Gebäude dessen Nutzung der Öffentlichkeit bekannt ist. Und dann gibt es, wie sie selbst sagen, einen Brandanschlag. Anschlag, guter Mann: Anschlag!! Und dann kommen sie daher, und halten pseudojuristische Tiraden über ein angebliches Spekulationsverbot hinsichtlich Täter und Motive. Was meinen sie eigentlich mit der "zufällig vorbeikommenden" Feuerwehr. Stiften sie hier im Meinungsforum etwa einen Brand? In welcher Ecke simmer denn zuhaus? Um dieses Niveau auch mal zu bedient zu haben

Gäbe es die gleich Anzahl von Brandanschlägen auf Parlamente und Rathäuser: Dann würde ganz anders reagiert werden.

der : Angriff auf Henriette Reker vor wenigen Wochen in Köln war anfangs auch eine "ganz feige Tat", als dann herauskam dass der Angreifer vom Verfassungsschutz bezahlt wird da war das dann keine Meldung mehr wert und wohl auch keine feige Tat mehr. Aber hauptsache erstmal laut schreien

Mordbrenner sind primitive Nazis. : Die über 180 Toten, die der rechtsextremen Terror-Bande zugezählt werden, dürfen Sie nicht außer acht lassen. Vergessen wir auch nicht die 10 Opfer des NSU, die die widerliche Barbarei dieser Neonazis zeigt. Bitte, unterlassen Sie Ihre Hinweise auf den VS. Die Mörder waren primitive Nazis.

Kriege: führen ist nicht rechtsextrem? Da sterben Millionen und Sie regen sich wegen staatlich gesponsortem Terror auf, einfach beschämend

Warum ... : wird eigentlich nicht mehr für die Überwachung (z.B. Kameraüberwachung o.ä.) getan. Solche dezentralen Objekte laden ja förmlich zu solchen Taten ein. Immerhin geht es ja auch um hohe Sachwerte, die wir bezahlen und für die niemand zur Rechenschaft gezogen wird. Es fällt einem so langsam auch schwer zu glauben, dass es sich immer um Täter aus dem örtlichen Umfeld handelt. Steckt da nicht doch, möglicherweise bundesweites organisiertes Handeln dahinter ?

genau: das frage ich mich auch schon seit Wochen. Videoüberwachung würde wenigstens die Täterermittlung vereinfachen und wäre noch nicht einmal Personal intensiv. Und was soll das heißen: es sei eine feige Tat? Es ist eine kriminelle Tat und ein Tatbestand der Brandstiftung, die normalerweise immer mit Haftstrafe geahndet wird. Es ist ein Offizialdelikt, also die Staatsanwaltschaft muss von sich aus ermitteln. Diese laxe verharmlosende und folgenlose Umgang ist einfach ärgerlich. Irgendwann werden bewohnte Heime angezündet und dann kann man sich das Betroffenheitsgesülze der Verantwortlichen anhören, die zur rechten Zeit untätig blieben.

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.