Flughafen Stuttgart Feuerwehrfahrzeug kippt um

Von shi 

Bei einer Übungsfahrt am Stuttgarter Flughafen kippt am Dienstag ein Feuerwehrfahrzeug um. Der Flugbetrieb sei nicht beeinträchtigt, versichert eine Sprecherin des Flughafens.

Auf dem Übungsgelände der Feuerwehr am  Flughafen ist am Dienstag ein Löschfahrzeug umgestürzt. Foto: Klaus Bilaniuk
Auf dem Übungsgelände der Feuerwehr am Flughafen ist am Dienstag ein Löschfahrzeug umgestürzt.Foto: Klaus Bilaniuk

Flughafen - Am Dienstagvormittag ist ein Löschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr auf die Seite gekippt. Das Spezialfahrzeug befand sich auf einer Übungsfahrt auf dem Gelände des Flughafens.

Die genaue Ursache für den Zwischenfall müsse noch ermittelt werden, sagte eine Sprecherin des Flughafens. Das Flughafenlöschfahrzeug (FLF 60-1) werde untersucht. Ob die beiden Feuerwehrmänner, die sich im Fahrzeug befanden, beim Unfall verletzt wurden, konnte die Sprecherin am Dienstag nicht sagen.

Fahrzeug kostet eine Million Euro

Das Spezialfahrzeug kostet rund eine Million Euro. Es verfügt über einen Löschstachel, der im Falle eines Brandes an Bord die Außenhaut eines Flugzeugs durchdringen kann, um im Innenraum zu löschen. „Wir hoffen, dass es weiter einsatzfähig ist, aber wir müssen schauen, was das Fahrzeug abbekommen hat“, so die Sprecherin. Über die Höhe des Sachschadens sei noch nichts bekannt.

Der Flug- und Frachtbetrieb sei zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen, teilt der Flughafen mit. „Der Vorfall ereignete sich auf dem Übungsgelände der Feuerwehr fernab vom Flugbetrieb.“ Auch sei die Flughafenfeuerwehr nicht in ihrer Tätigkeit beeinträchtigt. „Wir haben noch ein zweites typengleiches Löschfahrzeug und andere Fahrzeuge. Wir sind also weiter einsatzbereit“, sagte die Sprecherin.

2 Kommentare Kommentar schreiben

Au weia, was waren denn das für Profis, die auf einem topfebenen Vorfeld ein Feuerwehrauto umschmeißen? Wie machen die das dann erst bei einem richtigen Einsatz, wenns mal wirklich pressiert??

Woher: wissen Sie, dass es "topfeben" war? Da reicht schon in Bordstein und die passende Geschwindigkeit und Richtung, damit ein Fahrzeug nicht mehr auf den Reifen weiter fährt oder rutscht, sondern kippt. Massenträgheit nennt sich so etwas, unten am Boden kann das Fahrzeug nicht mehr weiter, die Masse oben bewegt sich aber weiter - das erzeugt ein Drehmoment, und schwups - ist das Fahrzeug gekippt. Andere Möglichkeit: mit zu hoher Geschwindigkeit in eine zu enge Kreisbahn fahren. Wenn die Reifen am Boden genug Haftung haben, passiert im Prinzip das gleiche wie oben mit der Bordsteinkante geschildert: die Fliehkraft beim Kurvenfahren resultiert aus der Massenträgheit. Außerdem war es eine Übungsfahrt - sie zeigte immerhin, welchen Kräften man das Fahrzeug nicht aussetzen darf, wenn man es nicht umkippen möchte.

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