Formel 1 Organisatoren prüfen andere Standorte für Rennen in Deutschland

Von red/dpa 

Die neue Führung der Formel 1 prüft weitere Strecken für ein Rennen in Deutschland. Demnach kommen neben dem Nürburgring und dem Hockenheimring zwei weitere Kurse in Frage.

Erst 2018 flitzen die Formel-1-Piloten mit ihren Boliden wieder über den Hockenheimring. (Symbolfoto) Foto: AP
Erst 2018 flitzen die Formel-1-Piloten mit ihren Boliden wieder über den Hockenheimring. (Symbolfoto)Foto: AP

New York - Die neue Formel-1-Führung prüft für den deutschen Grand Prix nach 2018 auch andere Standorte neben Hockenheim und dem Nürburgring. „Wir reden natürlich mit den zwei Rennstrecken, die in der Vergangenheit den Großen Preis von Deutschland ausgetragen haben. Aber wir schauen uns auch nach anderen Optionen um“, sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Der Nachfolger von Bernie Ecclestone gab damit der Diskussion um mögliche Austragungsorte wie den Sachsenring oder den Lausitzring neue Nahrung.

Allerdings wären dafür wohl zunächst hohe Investitionen in diese Strecken erforderlich, um sie für die Königsklasse tauglich zu machen. Zudem ist fraglich, ob sich die Streckenbetreiber die hohen Antrittsgebühren für die Formel 1 leisten können. Wegen der drohenden Verluste für die Organisatoren findet in diesem Jahr wie schon 2015 kein Grand Prix in Deutschland statt. 2018 ist dann wieder Hockenheim Gastgeber. Danach läuft der aktuelle Vertrag der nordbadischen Rennstrecke aus.

„Letztes Jahr gewann ein deutscher Fahrer in einem deutschen Auto, es ist also ein sehr wichtiger Markt. Es ist sicherlich eines unserer Ziele, im deutschen Markt vertreten zu sein“, sagte Carey.