Fotografieren im Urlaub Ich packe meinen Koffer und nehme mit...

Von Oliver Rauls 

Bald ist es wieder soweit. Der Sommerurlaub ruft. Doch was kommt mit vom Foto-Equipment? Was bleibt zuhause? Ein kurzer Check über sinnvolle und unsinnige Dinge.

 Foto: Oliver Rauls 7 Bilder
Foto: Oliver Rauls

Bald ist es wieder soweit. Der Sommerurlaub ruft, und auch mich zieht es in die Ferne. Portugal lautet das Ziel. Drei Wochen entspannen im Hinterland. Ausflüge an den Atlantik und in die Metropolen Porto und Lissabon stehen auf meiner Agenda.

Doch was nehme ich mit von meinem Foto-Equipment? Was bleibt zuhause? Ein kurzer Check über sinnvolle und unsinnige Dinge. Nun, natürlich, zuerst wird der Kamerabody eingepackt. Am besten mit einem Immer-Drauf-Objektiv. Dies kann natürlich, je nach Nutzer, etwas völlig unterschiedliches sein. Ich entscheide mich bei meiner Kamera für ein kleines, flach bauendes Reise-Zoom.


Foto: Oliver Rauls

18-55mm Brennweite hat es und ermöglicht mir, recht weitwinkelig Stadtpanoramen oder wundervolle Landschaftsbilder aufzunehmen. Für alle anderen Dinge gibt es, je nach Urlaubsland und Ort, verschiedene Spezial-Objektive. Natürlich fährt auch noch ein 8mm Fish-Eye, eine 85mm Festbrennweite für Portraits und ein lichtstarkes 18-200mm mit.

Natürlich verfügt das Objektiv über eine sinnvolle Gegenlichtblende und einen noch sinnvolleren Polfilter. Dieser ermöglicht es mir, Reflexionen im Wasser oder in Scheiben zu beeinflussen und ist ein sehr sinnvolles Zubehör.


Foto: Oliver Dudek


Foto: Oliver Dudek

Da ich mich in Portugal auch in der Nähe eines Wasserfalles aufhalte, darf auch der Graufilter mit. Mit ihm kann ich tagsüber Langzeitbelichtungen machen und in ihnen das Wasser seidig neblig fließen lassen.


Foto: Oliver Rauls

Hierzu brauche ich dann aber auch ein Stativ. Hier gibt es momentan ein tolles Angebot bei Photo-Planet. Das NOVOFLEX Micro-Stativ mit Kugelkopf für sage und schreibe 39,90€. Das ist wahrlich nicht viel, ein echtes Schnäppchen.


Foto: Novoflex

Möchte ich jedoch kein Stativ mitnehmen oder auf mein sperriges Stativ verzichten, besorge ich mir im Urlaubsort eine Gefriertüte und fülle sie mit trockenen Linsen. So kann ich Unebenheiten auf Felsen oder Steinen ausgleichen und schütze auch gleichzeitig meine Kamera vor Kratzern. Je nach Urlaubsland ist es auch wichtig, an Adapter zu denken, damit wir Strom zum Aufladen der Akkus nutzen können. Reiseadapter in verschiedenen Ausführungen bilden dabei die Brücke zwischen Stromnetz im Urlaubsland und unserem Ladegerät. Und es gibt sie sogar schon im gut sortierten Einkaufszentrum.


Foto: Oliver Rauls

Im Urlaubsort sollen nicht nur wir gut aussehen, sondern auch unsere Kameraausrüstung. Ein antistatisches Tuch aus dem Fachhandel, sowie ein Reinigungsset, bestehend aus Blasebalg, Pinsel und antistatisch wirkendem Reinigungsstempel, muss zwingend mit, ebenso kleine Granulat-Päckchen, die wir in unserer Fototasche oder Kamerarucksack deponieren. Sie binden Feuchtigkeit der Umgebungsluft und gehören mitgenommen, wenn wir in Gebiete fahren, die durch Nebel oder Meeresnähe eine hohe Luftfeuchtigkeit haben.


Foto: L. Mitrovska

Das Zauberwort hier heißt Glaspilz. Dem können wir vorbeugen, indem wir unser Equipment möglichst trocken halten. Denken Sie auch an ausreichend Speicher. Lieber etwas zuviel. Nicht auszudenken, wenn es vor Ort keine hochwertigen Speicherkarten zu kaufen geben würde oder Sie gar Bilder löschen müssen um wieder Platz freizugeben. Manchmal ist es auch sinnvoll, sein Equipment vor Reiseantritt zu versichern. Informieren Sie sich hierzu doch einfach bei Photo-Planet. Hier stehen Ihnen Fachleute mit Rat und Tat zur Seite, damit Sie Ihren Urlaub richtig genießen können.

Checkliste:

O Kamera
O Akkus
O Ladegerät
O Stromadapter
O Speicherkarten
O Granulat
O Objektive
O Köcher
O Reinigungs-Set
O Stativ
O Polfilter
O Graufilter
O Versicherung