Fotografieren Sie! Landschaftsbilder wie gemalt

Von SIR 

Die Landschaftsfotografie lebt von der bewussten Bildgestaltung. Mit der Digitalkamera kann man diese erzeugen.

Solche Lichtstimmungen sollte man sich nicht entgehen lassen – mit der Digitalkamera kein Problem. Foto: Franzis Verlag
Solche Lichtstimmungen sollte man sich nicht entgehen lassen – mit der Digitalkamera kein Problem.Foto: Franzis Verlag

Die Landschaftsfotografie lebt von der bewussten Bildgestaltung .

Die Geschwindigkeit der Kamera ist hier nebensächlich. Wichtig dagegen: Display und Sucher der Kamera sollten den Bildausschnitt, der später auf dem Foto zu sehen ist, möglichst genau wiedergeben. Ob der Sucher exakt arbeitet, kann man schnell mit ein paar Probeaufnahmen vor dem Kauf herausfinden.
Problematisch bei der digitalen Landschaftsfotografie kann die Detailwiedergabe sein. Denn diese ist selbst mit guten Amateurspiegelreflexkameras nicht so gut, als dass die Aufnahmen mit den Fotos von Profis vergleichbar wären. Nicht umsonst arbeiten Profis in der Landschaftsfotografie mit Mittelformat- oder Großformatfilm – und nicht digital.

Der Unterschied in der Auflösung zwischen Kleinbildnegativ und digitaler Aufnahme ist relativ gering. Sie können also, wenn Sie früher Landschaften analog im Kleinbildformat fotografiert haben, getrost auf die Digitaltechnik umsteigen. Für einen Ausdruck oder Abzug in Größen bis A4 oder sogar A3 (10 Megapixel und mehr) ist die Qualität der meisten Digitalkameras auf jeden Fall ausreichend.

Allerdings sollten sich echte Fans von Landschaftsfotos ernsthaft überlegen, besser gleich zu einem Spiegelreflexsystem zu greifen. Erstens sind die Sensoren größer, und zweitens kann man spezielle, für die Landschaftsfotografie prädestinierte Objektive einsetzen, die denen einer Kompaktkamera um Meilen voraus sind. Beide Faktoren stehen für eine deutlich bessere Bildqualität, als kompakte oder Bridgekameras jemals erzielen können.

Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von dem Franzis Verlag zur Verfügung gestellt.