Fotografie-Tipps Optimale Ausbeute des verfügbaren Lichts

Von SIR 

Mit Digitalkameras können Sie trotz schlechter Lichtverhältnisse starke Fotos schießen.

Mit Digitalkameras können Sie trotz schlechter Lichtverhältnisse starke Fotos schießen. Foto: Franzis Verlag
Mit Digitalkameras können Sie trotz schlechter Lichtverhältnisse starke Fotos schießen. Foto: Franzis Verlag

Wer analog fotografiert, kennt das Problem: Die Empfindlichkeit (ISO, ASA) von Filmmaterial ist nicht beliebig steigerbar. Im Fachhandel bekommt man Filme nur bis zu einer bestimmten Empfindlichkeit.

Die Bildqualität ist dann allerdings nicht mehr besonders gut, weil die Kornstruktur des Films mit hohem ISO-Wert immer sichtbarer wird. Bei einer Digitalkamera ist das zwar ähnlich – auch hier führt ein hoher ISO-Wert zu mehr Bildrauschen –, die mögliche Empfindlichkeit wurde jedoch in den letzten Jahren enorm gesteigert, sodass man in Situationen, in denen man mit analogem Film schon längst das Handtuch hätte werfen müssen, immer noch aus der Hand fotografieren kann.

Nur ein Beispiel: Die Spiegelreflexkamera Canon EOS 60D lässt sich mit ISO 6400, erweiterbar bis zu ISO 12800, betreiben. Sicher, das Bildrauschen ist dann deutlich sichtbar, aber analog fotografiert möchte man sich das Ergebnis nicht einmal vorstellen.
Was noch hinzukommt: Eine digitale Aufnahme mit hoher Empfindlichkeit kann man am Computer nachbearbeiten und z. B. auch in ein Schwarz-Weiß-Bild umwandeln. Grobkörnige Schwarz-Weiß- Aufnahmen mit hoher Empfindlichkeit hatten schon zu analogen Zeiten einen ganz besonderen Charme. Allerdings waren echte Schwarz-Weiß-Bilder deutlich teurer als normale Kleinbildnegative oder Dias.

Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von dem Franzis Verlag zur Verfügung gestellt