Fragen und Antworten zum Rücktritt Darf der Papst das überhaupt?

dpa/the, 12.02.2013 11:27 Uhr

Rom - Papst Benedikt XVI. gibt das Pontifikat auf - dieser Schritt ist so ungewöhnlich, dass sich viele Fragen auftun. Wir haben nach Antworten gesucht.

Darf man als Papst überhaupt zurücktreten?

Ein Papst wird auf Lebenszeit gewählt, doch ist nach dem Kirchenrecht auch ein Rücktritt möglich. Hierfür muss das Kirchenoberhaupt keine Gründe nennen, niemand muss den Rücktritt annehmen. Allerdings muss er freiwillig erfolgen. Das regelt das von Johannes Paul II. reformierte Kanonische Recht. Unter Kirchenexperten herrscht Einigkeit, dass sich der Papst im Fall eines Rücktritts sofort und vollständig aus allen Ämtern und aus dem öffentlichen Leben der Kirche zurückziehen müsste

 
 
Kommentare (6)
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FEB
14
Otto A. Schölple, 15:37 Uhr

'Papa' Berlusconi

Zum Bild von Silvio Berlusconi im Papst-Ornat: Herrlicher Gag, doch völlig außer der Welt. Denn: 'Silvio ist zwar exzentrisch, aber er würde niemals akzeptieren, vorne dran erst der Vierte zu sein - nach Vater, Sohn und Heiligem Geist' - schrieben mir italienische Freunde sofort. Trotzdem: Selten so gelacht.

FEB
12
Veltliner, 18:02 Uhr

Vorschlag

Wie spricht man Benedikt in Zukunft an? Ganz raus ist das noch nicht. „Man kann sich schwer vorstellen, dass wir ihn Kardinal nennen werden“, meinte aber Vatikan-Sprecher Federico Lombardi. „Vielleicht emeritierter Bischof von Rom.“ Wie wäre es mit Herr Professor?

FEB
12
herr kraut, 15:52 Uhr

mehr

er tritt beruflich kürzer, dass er mehr zeit für die familie hat.

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