Frankreich Ausschreitungen in der Silvesternacht in Straßburg

Von red/dpa 

Die Polizei war mit einem massiven Aufgebot im Einsatz, um die schon traditionellen Krawalle und das Anzünden von Autos zu verhindern.

Nach Angaben der Präfektur waren zum Jahreswechsel mehr als 1000 Polizisten und Feuerwehrleute im Unterelsass im Einsatz. Foto: dpa
Nach Angaben der Präfektur waren zum Jahreswechsel mehr als 1000 Polizisten und Feuerwehrleute im Unterelsass im Einsatz.Foto: dpa

Straßburg - In Straßburg ist es in der Silvesternacht in sozialen Problemvierteln Medienberichten zufolge zu vereinzelten Ausschreitungen gekommen. Die Polizei war mit einem massiven Aufgebot im Einsatz, um die schon traditionellen Krawalle und das Anzünden von Autos zu verhindern. In einigen Straßen seien Feuerwerksraketen und Knallkörper gegen Beamte geworfen worden, meldete die regionale Tageszeitung „Dernières Nouvelles d’Alsace“ am Freitag. Vier Autos seien in Brand gesetzt worden, die Feuerwehr habe brennende Müllcontainer löschen müssen. Es habe allerdings keine Zusammenstöße gegeben, auch sei niemand festgenommen worden.

Nach Angaben der Präfektur waren zum Jahreswechsel mehr als 1000 Polizisten und Feuerwehrleute im Unterelsass im Einsatz. Vorsorglich hatte man in Straßburg die Scheiben einiger Bushaltestellen abmontiert sowie Müllcontainer gesichert, um Brandstiftungen zu verhindern.

Nachdem es in den 90er Jahren Schlagzeilen über Hunderte abgebrannter Autos in Straßburg gab, veröffentlichen die Behörden keine Zahlen mehr dazu.

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2 KommentareKommentar schreiben

Nachrichtensperre oder regiert der FN schon mit?: Erstaunlich, zu was sich die regierenden Sozialisten alles hinreißen lassen. Seit den Anschlägen in Paris setzen Hollande und Co. in der Sicherheits- und Ausländerpolitik all das um, was der front national seit Jahren fordert. Und Flüchtlinge ins Land lässt die sozialistische Regierung eh nur ein paar Zehntausende. Hierzu hat man von Merkel, Claudia Roth und F.W. Steinmeier noch keine (empörten) Kommentare gehört. Stattdessen beschäftigt man sich lieber mit den Machthabern in Ungarn und Polen, den erklärten Sündenböcken.

Zitat: "Nachdem es in den 90er Jahren Schlagzeilen über Hunderte abgebrannter Autos in Straßburg gab, veröffentlichen die Behörden keine Zahlen mehr dazu." Die drei Affen sitzen also in Paris.

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