Fredi Bobic im Interview „Wir sind kein Werksverein“

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Der VfB Stuttgart kann künftig mit mehr Geld aus den Fernseh- und Sponsorenverträgen planen. VfB-Manager Fredi Bobic zeigt sich dennoch zurückhaltend.

  Foto: dapd
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Stuttgart - Die Partnerschaft mit der Mercedes-Benz-Bank ist ein Signal: das Unternehmen will mit dem VfB nach oben. Das ist der Auftrag, den der Stuttgarter Manager Fredi Bobic umsetzen muss.

Herr Bobic, das ist eine gute Woche für den VfB. Demnächst erhält der Club mehr Geld vom Fernsehen – und jetzt ist es auch noch gelungen, in der Mercedes-Benz-Bank einen neuen potenten Hauptsponsor zu finden.
Das freut mich sehr, denn dafür hat der VfB jahrelang gekämpft. Die ersten Reaktionen zeigen mir, dass die Leute begeistert sind – sowohl unsere Fans als auch viele Mitarbeiter beim Daimler.

Was ändert sich durch die Partnerschaft mit Mercedes für Ihre Arbeit?
Zunächst mal nichts. Der finanzielle Spielraum wird für mich nicht größer und nicht kleiner. Ich kenne das Budget, das mir für die nächste Saison zur Verfügung steht. Und wir werden nun auch weiter so verfahren, wie wir es beschlossen haben.

Mit Verlaub, aber Daimler wird sich nicht mit Platz fünf oder sechs zufriedengeben. Der Konzern will immer ganz nach oben. Spüren Sie diesen Druck bereits?
Druck hat man hier immer. Wer das nicht aushält, muss sich einen anderen Job suchen. Ich kann nur sagen, dass die nächste Saison enorm schwer für uns wird. Es ist nun mal so, dass wir uns entschieden haben, weiter auf wirtschaftliche Konsolidierung zu setzen. Dazu müssen wir auch Spieler abgeben. Daran wird sich nichts ändern.

Bessere Perspektiven bietet der Stern auf der Brust aber schon?
Damit und mit dem Fernsehgeld können wir einige Vorhaben leichter verwirklichen. Damit meine ich vor allem, dass wir ein Jugendleistungszentrum bauen.

Die Fans würden es jedoch auch gerne sehen, wenn mal ein richtiger Star zum VfB kommt.
Wir wollen unsere Stars selbst machen und fördern die Jugend. Das ist unsere Zukunft. Außerdem bin ich kein Freund davon, Geld im Voraus auszugeben. Das haben einige Vereine vor einiger Zeit schon einmal gemacht. Dann kam die Kirch-Krise.

VW will den VfL Wolfsburg nach vorne bringen und stellt dafür zig Millionen Euro pro Jahr bereit. Mercedes will sich von VW sicher nicht überflügeln lassen.
Unser Modell ist nicht das Wolfsburger Modell. Wir sind kein Werksverein.
Die Fragen stellte Thomas Haid.

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7 KommentareKommentar schreiben

..: Absolut nichtssagendes Interview. Nichts Neues oder Fragen, die man sich nicht selbst beantworten könnte.

Stars zum VfB...: Ich habe mich hier schon so oft über die Transferpolitik und die unzähligen Übergangsjahre aufgeregt,aber zur Zeit habe ich ein Super-Gefühl, dass es auf Dauer aufwärts geht, denn Neuzugänge wie Go und Ibisevic, die Leistung bringen und Gas geben, gemischt mit Leuten aus der eigenen Nachwuchsarbeit sind unsere Zukunft. Der neue Hauptsponsor sowie die Trikots sind klasse. Wer jetzt sagt, paar Millionen mehr wären besser, hat zwar Recht, aber dafür sehe ich, dass wir beim Daimler einen Fuß in der Türe haben und dass dies im Erfolgsfall sicher nur der Anfang des Engagements ist. Wir haben ein super Stadion und wenn der Vorstand den Fredi machen lässt und nicht zu sehr beschneidet, wird das schon... Stars wie einen Ronaldo bekommen wir eh nicht und wenn diese den Zenit überschritten haben, bringen sie auch nichts. Für mich ist ein Star, der sich 100% mit dem Verein identifiziert und alles gibt, das ist für mich z.B. unser Go mit seinen 21 Jahren, mehr als ein Bastürk oder Everthon. Und heute noch einen Dreier in Köln und dann schießen wir die Bazis aus ihrem Versicherungstempel!!! Auf geht`s!!!

sponsor: ich finde es klasse mit dem sponsor.ein sponsor wo sportlich auch druck machen und mitreden und mehr forden wie nur 5. oder 6. platz. der VfB gehört in naher zukunft in die cl und das wenns irgendwann geht auch dauerhaft.

Unser zweiter Stern!: dieser Stern ist mir zehnmal lieber als diese künstlichen DFB-Sternchen. Ich liebe Mercedes und ich liebe den VfB. Schön, daß es jetzt beides zusammen gibt. Alles ist wunderbar und minestens ein neues Trikot muß auch gleich her.

Boden der Tatsachen: ...der Bobic bleibt einfach aufm Boden der Tatsachen....gefällt mir...lieber so agieren und positiv überraschen, als ständig die Backen aufblasen und dann auf ganzer Linie enttäuschen... Und die Medien sollten Geld, was noch gar nicht da ist, nicht gleich wieder hochkant ohne nachzudenken aus dem Fenster 'rausschreiben'... Weiter so Fredi!

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