Freiburger Forscher
Kopierer schädigen die Lunge
dpa/lsw,
17.03.2010 07:40 Uhr
Laserdrucker sollten am besten in einem separaten Raum aufgestellt werden. Foto: dpa
Freiburg - Die feinen Partikel aus Kopierern und Laserdruckern können nach Ansicht von Freiburger Wissenschaftlern Krebs verursachen. Forscher des Freiburger Universitätsklinikums konnten erstmals nachweisen, dass Lungenzellen genetische Schäden aufweisen, wenn sie den Emissionen von Kopieren und Laserdruckern ausgesetzt sind. "Es kann passieren, dass die Zelle zu einer Tumorzelle transformiert wird. Das ist sehr ernst zu nehmen", sagte Volker Mersch-Sundermann, Ärztlicher Direktor des Instituts für Umweltwissenschaften der Uniklinik Freiburg am Dienstag. Kopierer und Laserdrucker sollten daher nicht direkt am Arbeitsplatz stehen, sondern in separaten und gut gelüfteten Räumen.
Die Forscher forderten weitere Studien, um das Gesundheitsrisiko näher zu untersuchen. "Es kommt auf die Tonerfarben an, auf das Alter der Geräte, auf den Wartungszustand und sogar auf das Druckerpapier", sagte Mersch-Sundermann. Von diesen Faktoren hänge das mögliche Gesundheitsrisiko ab. Die ersten Ergebnisse der Freiburger Untersuchungen würden nun mit Studien an Probanden überprüft. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich im Sommer in einem noch nicht genannten wissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden.
Bei einer Studie aus dem Jahr 2008 hatten die Forscher festgestellt, dass vor allem Menschen mit besonders sensiblen Atemwegen unter Beschwerden durch Laserdrucker und Kopierer leiden. Sie klagten über trockenen Husten und brennende Augen. Über die Atemluft gelangten die Partikel in den menschlichen Körper.
"Solange wir nicht wissen, wie gefährlich die Emissionen sind, sollten wir die Geräte meiden", sagte Mersch-Sundermann. Bislang konnten die Wissenschaftler noch nicht feststellen, warum die nur 10 bis 1000 Nanometer großen Partikel so gefährlich sind. "Es könnte die Größe der Partikel sein, die Oberfläche, die elektrische Ladung oder die Substanz", sagte Mersch-Sundermann. In seinem Institut haben die Mitarbeiter nach dem Ende der Studie alle Drucker und Kopierer aus den Büros entfernt.
Die Forscher forderten weitere Studien, um das Gesundheitsrisiko näher zu untersuchen. "Es kommt auf die Tonerfarben an, auf das Alter der Geräte, auf den Wartungszustand und sogar auf das Druckerpapier", sagte Mersch-Sundermann. Von diesen Faktoren hänge das mögliche Gesundheitsrisiko ab. Die ersten Ergebnisse der Freiburger Untersuchungen würden nun mit Studien an Probanden überprüft. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich im Sommer in einem noch nicht genannten wissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden.
Bei einer Studie aus dem Jahr 2008 hatten die Forscher festgestellt, dass vor allem Menschen mit besonders sensiblen Atemwegen unter Beschwerden durch Laserdrucker und Kopierer leiden. Sie klagten über trockenen Husten und brennende Augen. Über die Atemluft gelangten die Partikel in den menschlichen Körper.
"Solange wir nicht wissen, wie gefährlich die Emissionen sind, sollten wir die Geräte meiden", sagte Mersch-Sundermann. Bislang konnten die Wissenschaftler noch nicht feststellen, warum die nur 10 bis 1000 Nanometer großen Partikel so gefährlich sind. "Es könnte die Größe der Partikel sein, die Oberfläche, die elektrische Ladung oder die Substanz", sagte Mersch-Sundermann. In seinem Institut haben die Mitarbeiter nach dem Ende der Studie alle Drucker und Kopierer aus den Büros entfernt.
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