Gefechte in Syrien US-Kräfte sollen IS-Vize-Chef getötet haben

Von red/dpa 

Die USA haben im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat offenbar einen Erfolg zu vermelden: Laut US-Verteidigungsminister Ashton Carter haben Soldaten unter anderem die Nummer zwei des IS getötet.

Bei einem Angriff der US-Struppen in Syrien soll offenbar der Finanzminister und Vizechef des Islamischen Stattes, Abdul Rahman Mustafa al-Kaduli, getötet worden sein. Foto: dpa
Bei einem Angriff der US-Struppen in Syrien soll offenbar der Finanzminister und Vizechef des Islamischen Stattes, Abdul Rahman Mustafa al-Kaduli, getötet worden sein.Foto: dpa

Washington - Die USA haben nach Angaben von Verteidigungsminister Ashton Carter mehrere Top-Terroristen der IS-Miliz getötet. Er gehe davon aus, dass darunter auch der IS-Finanzminister und -Vizechef Abdul Rahman Mustafa al-Kaduli ist, auch bekannt unter dem Namen Haschi Iman, sagte Carter. "Wir eliminieren systematisch ihr Kabinett", sagte Carter.

Nähere Angaben zu der Operation, die sich in dieser Woche in Syrien abgespielt haben soll, wollte er mit Hinweis auf den Schutz des Lebens von Soldaten und Informanten nicht machen.

Al-Kuduli zählte zu den meistgesuchten Terroristen der Welt. Er war bis 2012 im Irak inhaftiert und schloss sich dann in Syrien dem Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) an. Vor seiner Haft hatte er dem Terrornetzwerk Al-Kaida im Irak angehört.

 

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3 KommentareKommentar schreiben

Wetten?: Das wird sich rächen! Gruß vom Motzkigele

Liquidiert: Hat man dieser Krake auch ein oder zwei Köpfe abgeschlagen, die nächsten werden innerhalb kürzester Zeit nachwachsen..Dies ist ein Kampf, gegen ein "stetig wachsendes" Ungeheuer, welches unter anderem auch immer mehr die westliche Wertegemeinschaft bedroht, und in ihren Bemühungen nicht nachlässt, Grauen in diese hinein zu tragen..

Wann kapiert man das hier: Der IS ist fast wie eine Hydra, schlage ich ihm einen Kopf ab, wachsen sieben nach. Der Tod eines einzelnen zählt beim IS nichts. Der zählte auch in den Kriegen des 20. Jahrhunderts nichts. Die Deutschen haben reihenweise ihre führenden Militärs in die Wüste geschickt. Die Russen haben 1937 ähnliches gemacht. Wenn die Amerikaner einige Generäle hochgejubelt haben, dann lag das an ihrer Grundeinstellung. Eisenhower und Patton oder Nimitz hätten auch als Versager landen können. Der Tod eines Generals bedeutet nichts für die Fortführung des Krieges.

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