Gegneranalyse: Fürth Mini-Messi und Frauenversteher

Brustringer, 30.11.2012 14:07 Uhr

Stuttgart - Wer denkt, Greuther Fürth hat außer witzigen Stadionnamen (früher: Playmobil-Stadion, jetzt: Trolli-Arena) nichts zu bieten, täuscht sich gewaltig. So spielt bei dem Aufsteiger ein gewisser Heinrich Schmidtgal – und er hat es fertig gebracht, Dribbelläufe á la Lionel Messi aufzuführen. So geschehen in der vergangenen Zweitliga-Saison gegen Karlsruhe. Einfach mal an der Mittellinie starten, vier KSC-Spieler wie beim Slalom umlaufen und dann haargenau ins lange Eck geschossen. Sogar eine entfernte Ähnlichkeit mit einem Diego-Maradona-Tor ist zu erkennen.

So schön wie Schmidtgal trifft, vergibt Edgar Prib. Der arme Kerl entschloss sich in der Vorsaison gegen Frankfurt, den Ball aus sechs Metern mit dem Außenriss ins leere Tor zu befördern. Hat aber leider nicht geklappt. Dafür schaffte er es in jeden Pannen-Jahresrückblick 2011.

Mindestens genauso unterhaltsam ist das folgende Video mit Gerald Asamoah als Mann der harten Fragen. Er interviewt seine Teamkollegen Robert Zillner und Sercan Sararer, gibt seinen Mitspielern bei lahmen Antworten gleich einen drauf (Sararer entschuldigt sich auch prompt) und dann kommen die drei Frauenversteher so richtig ins Plaudern: über die neue Physiotherapeutin, die immer für sie ist, warum die türkische Nationalmannschaft so schlecht ist und über den idealen Zeit für die Hochzeit.

Für lustige Filmchen ist auch der Trainer Mike Büskens zu haben. Er hat mal ganz ordentlich Felix Magath parodiert – inklusive Teebeutel.