Geo-Caching in Stuttgart Der Schatz am See

Von Julia Schenkenhofer 

Schatzssuche am Max-Eyth-See: In der neusten Ausgabe von „Cache me if you can“ gingen Geo-Cacher auf die Suche nach einer Schatztruhe. Um den Inhalt machten die Cacher ein Geheimnis.

Am Max-Eyth-See ging es für die Geocacher auf „Neckarschatzsuche“. Foto: Lichtgut/Jan Reich
Am Max-Eyth-See ging es für die Geocacher auf „Neckarschatzsuche“. Foto: Lichtgut/Jan Reich

Stuttgart - Am Samstag um 14 Uhr präsentierte die Leiterin der Koordinierungsstelle der Initiative „Unser Neckar“, Sabine Schellberg, zusammen mit Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann und Regionaldirektorin Nicola Schelling den neusten Geocach aus der Reihe „Cache me if you Can“ am Max-Eyth-See. Der Cache „Ökologie rund um den Max-Eyth See“ ist einer von sieben Caches die es in der Reihe „Neckarschatzsuche“ gibt. Ziel der Schatzsuchen, die aus mehreren Etappen bestehen, ist es, den Menschen Umweltwissen zu vermitteln: „Die Menschen können die Natur genießen, unbekannte Orte kennenlernen und das immer in Einklang mit den ökologischen Bedingungen der Natur“, sagt Sabine Schellberg. Im Fall der „Neckarschatzsuchen“ ist das die Natur um den Neckar herum, denn dieser hat lange Zeit eine Nebenrolle in der Freizeitgestaltung vieler Stuttgarter gespielt: „In den letzten Jahren haben wir viele Fortschritte in der Erlebbarkeit des Flusses gemacht, die Schatzsuchen sind eine davon“, sagt Regionaldirektorin Schelling.

Die Stadt von einer neuen Seite kennenlernen

Neben den Verantwortlichen sind auch einige Cacher zum heutigen Anlass gekommen. Der 70-Jährige Stuttgarter Manfred Heusser hat durch Geocaching ganz neue Seiten der Stadt kennengelernt: „Ein ‚Döslesucher‘ bin ich zwar nicht, aber das Cachen hat mich schon an viele Orte in Stuttgart gebracht, an denen ich davor noch nie war“. Die „Dösle“ sind die kleinen Aufbewahrungsbehältnisse, in denen der eigentliche Schatz am Ende der Suche versteckt ist. Meist sind es alte Filmdosen „aber auch richtig große Kisten sind denkbar“, sagt Geocaching-Expertin Hilde Schmidt. Sie erklärt heute den Geocaching-Neulingen den Umgang mit den GPS-Geräten, bevor es zur ersten Test-Schatzsuche geht.

Der Schatz ist nichts für Muggel

Was am Ende dieser Suche am Max-Eyth-See für ein Schatz wartet, wird jedoch nicht verraten: „Die nicht Cacher – von den Cachern ‚Muggel‘ genannt – dürfen nicht erfahren, was in der Schatztruhe ist und wo sie versteckt ist. Das ist einer der obersten Regeln beim Caching“, erklärt Sabine Schellberg. Wer sich auf die Suche nach dem Schatz am See machen möchte: Einfach auf www.geocaching.com anmelden, den entsprechenden Cache suchen und schon kann zu jeder Tageszeit losgecacht werden.