Eine Auktion von Spielzeug-Raritäten, größtenteils aus dem Hause Märklin, in Göppingen bringt gute Ergebnisse für das Auktionshaus Hohenstaufen ein.

Die Gebote zahlreicher Interessenten aus dem In- und Ausland haben am vergangenen Wochenende bei einer Auktion des Göppinger Auktionshauses Hohenstaufen für zufriedene Gesichter bei den beiden Verantwortlichen, Hans Georg Grupp und Roland Gaugele, sowie bei einem Großteil der Verkäufer gesorgt. Mehr als 1000 Objekte, überwiegend Erzeugnisse aus früherer Märklin-Produktion, waren zum Aufruf gekommen und wechselten zu Preisen zwischen fünf und 45 000 Euro den Besitzer.

 

Viele Käufer hatten, nach der Lektüre des aufwendig gestalteten Auktionskatalogs, schriftliche Vorgebote abgegeben. Zudem wurde auch telefonisch so eifrig mitgesteigert, dass zeitweise alle Apparate mit Fernbietern besetzt waren. Das Highlight der Versteigerung, eine Dampfmaschinenanlage mit Elektrizitätswerk von Märklin aus dem Jahr 1904, ging zum Aufrufpreis von 45 000 Euro an einen schriftlichen Vorbieter. 2750 Euro erbrachte der Stuttgarter Bahnhof in Spur 0. Überraschend hoch waren aber vor allem die Ergebnisse einiger als wenig spektakulär eingestufter Artikel. So erreichte ein Dampfloktender eines Märklin-Storchenbeins von Anfang des vorigen Jahrhunderts, aufgerufen zu 25 Euro, nach einem langen Bieterwettstreit die unerwartete Summe von 1100 Euro. Ein Spur-0-Personenwagen 1841 von 1903, aufgerufen zu 1500 Euro, erhielt bei 8200 Euro den Zuschlag.