Güterzug entgleist
Ist eine defekte Weiche schuld?
ddp,
17.03.2010 16:43 Uhr
Foto: dpa
Stuttgart - Ein Defekt an einer Weiche hat möglicherweise das Tankzug-Unglück in Stuttgart-Untertürkheim verursacht. Die Ermittlungen konzentrierten sich derzeit auf den Gleisbereich, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Fahrtenschreiber seien grob gesichtet worden, bevor sie zur Auswertung ans Eisenbahnbundesamt überstellt wurden. Sie hätten "nach derzeitigem Stand" keine Hinweise auf ein Fehlverhalten des Lokführers geliefert.
Am Montagabend war in Stuttgart-Untertürkheim ein Güterzug mit 20 Kesselwagen teilweise entgleist. Der aus zwei Lokomotiven und 20 Kesselwagen bestehende Zug war auf dem Weg von Karlsruhe nach Stuttgart-Hafen. Einer der Tankwaggons und eine Lokomotive stürzten um, so dass etwa 600 Liter Diesel in das Gleisbett flossen. Zwei weitere Kesselwagen und die zweite Triebmaschine entgleisten, blieben jedoch stehen.
Die komplizierte Bergung des verunglückten Tankzugs dauerte auch am Mittwoch an. Gegen 18.00 Uhr sollte der Gleisbereich wieder frei sein, dann könnte die Instandsetzung am Gleis beginnen. Die acht Verbindungen der kleinen Schusterbahn fielen auch am Mittwoch aus.
Am Montagabend war in Stuttgart-Untertürkheim ein Güterzug mit 20 Kesselwagen teilweise entgleist. Der aus zwei Lokomotiven und 20 Kesselwagen bestehende Zug war auf dem Weg von Karlsruhe nach Stuttgart-Hafen. Einer der Tankwaggons und eine Lokomotive stürzten um, so dass etwa 600 Liter Diesel in das Gleisbett flossen. Zwei weitere Kesselwagen und die zweite Triebmaschine entgleisten, blieben jedoch stehen.
Die komplizierte Bergung des verunglückten Tankzugs dauerte auch am Mittwoch an. Gegen 18.00 Uhr sollte der Gleisbereich wieder frei sein, dann könnte die Instandsetzung am Gleis beginnen. Die acht Verbindungen der kleinen Schusterbahn fielen auch am Mittwoch aus.
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Weiche
Da bin ich mal gespannt, ob die Ursache für uns Leser ans Licht kommt! Fakt scheint zu sein, dass der Zug die Weichen spitz im Abzweig befahren hat, weil im Hauptgleis gebaut oder erneuert wurde. Früher hiess das Einfahrt mit HP 2 (40km/h). Der niedrigen Geschwindigkeit ist es wohl zu verdanken, dass da nicht mehr entgleist ist. Was das Stellen von Weichen betrifft, während ein Zug darüber fährt: Solange kein Fahrdienstleiter manuell eingreift, ist das ausgeschlossen. Jedoch bietet jede Stellwerkstechnik Möglichkeiten, Fahrstraßen vorzeitig, manuell aufzulösen, Achszähler zurückzustellen und dergleichen! Natürlich unter voller Verantwortung des Fahrdienstleiters und diese Schalthandlungen sind "Zählwerksüberwacht" und dokumentierpflichtig. Die Eisenbahn hat schon ewig hervorragende Sicherungseinrichtungen, einzig der Mensch und das Material stossen immer wieder an ihre Grenzen!
Klare Mehrheit gegen S21 in Stadt und Land
S21 macht keinen Sinn und ist nicht finanzierbar. Die große mehrheit in Stadt und Land sind laut allen repräsentativen und nicht-repräsentativen Umfragen gegen S21. Stuttgart und Baden-Württemberg freuen sich auf den auf Bahnkosten sanierten und modernisierten Kopfbahnhof!
Weiche
Weichendefekt klingt jedenfalls ziemlich plausibel. Wenn dort tags zuvor Bauarbeiten durchgeführt wurden umso mehr. Diese Bauarbeiten durch immer mehr angelerntes Personal sind mittlerweile das größte Risiko beim Fahrweg. Aber dies wird man sicher rekonstruieren können. Insgesamt großes Glück bei diesem Unglück. Da hätte man sich ganz andere Szenarien vorstellen können.