Hausfriedensbruch
Stuttgart-21-Gegner vor Gericht
dapd-bwb,
16.02.2011 18:29 Uhr
Foto: dapd
Stuttgart - Fünf Gegner des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21 müssen sich wegen Hausfriedensbruchs vor Gericht verantworten. Die Verhandlungen am Donnerstag vor dem Amtsgericht Stuttgart gegen die drei Männer und zwei Frauen sind die ersten im Zusammenhang mit der Besetzung des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs, wie eine Gerichtssprecherin sagte.
Im Juli sollen laut der Staatsanwaltschaft mehr als 50 Gegner des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21 widerrechtlich in den Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs eingedrungen sein. Hintergrund für die Aktion war nach Angaben der Initiative Parkschützer der bevorstehende Abriss des Gebäudetrakts, der dann etwa einen Monat später erfolgte. Weitere Aktivisten müssen sich zu einem späteren Zeitpunkt vor Gericht verantworten.
Gegen Stuttgart 21 gibt es seit Monaten heftige Proteste. Bei dem Projekt soll der Stuttgarter Hauptbahnhof für mehr als vier Milliarden Euro von einem Kopf- in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden.
Im Juli sollen laut der Staatsanwaltschaft mehr als 50 Gegner des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21 widerrechtlich in den Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs eingedrungen sein. Hintergrund für die Aktion war nach Angaben der Initiative Parkschützer der bevorstehende Abriss des Gebäudetrakts, der dann etwa einen Monat später erfolgte. Weitere Aktivisten müssen sich zu einem späteren Zeitpunkt vor Gericht verantworten.
Gegen Stuttgart 21 gibt es seit Monaten heftige Proteste. Bei dem Projekt soll der Stuttgarter Hauptbahnhof für mehr als vier Milliarden Euro von einem Kopf- in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden.
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Eisenbahner, 17.02.2011
Kein Mensch im Filstal glaubt Ihnen. Sie alle wissen, dass die Güterzüge im Filstal aufgrund der dackelhaft geplanten Neubaustrecke erheblich zunehmen. Und mit veralteten Bremsanlagen und sonstigem Klapperlärm das gesamte Tal von Süßen bis Amstetten mehr und mehr voll lärmen werden. Die ICE und TGV machen kaum Lärm. Aber unterträglich sind die Tag und Nacht ratternden Züge mit den schrottreifen Güterwagen. Das wird auch in 20 Jahren noch so sein. Denn auch diese Strecke wurde bis heute nur abgenutzt und für lediglich 20 Mio. ab Stuttgart erneuert. Dabei standen 221 Mio. Euro von der EU bereit. Die Gleisanlagen wurden systematisch kannibalisiert und das wird durch die Neubaustrecke und dem Keller S-21noch drastischer weitergehen. Dazu kommt noch, dass für den Regionalverkehr kaum noch Mittel zur Verfügung stehen und Göppingen wie Geislingen mit allen dazwischenliegenden Stationen abgehängt werden. So geht Eisenbahn, wir hören und sehen es täglich, Herr Eisenbahner. Die CDU wird in den beiden Wahlkreisen Göppingen und Geislingen eine Abreibung bekommen, die sich gewaschen hat. Wir alle freuen uns darauf.
@Eisenbahner
Sie haben sich wohl verschrieben? "K21 setzt zwingend den Bau der NBS voraus. " Ich dachte immer, S 21 landet ohne NBS auf der grünen Wiese...
Ein einziger K21-Tunnel für 1.000.000.000 Euro!!!
Werter geheim, "es war auch mal die Rede von K 21 mit NBS..." K21 setzt zwingend den Bau der NBS voraus. Ansonsten würde der K21-Fildertunnel ja gar keinen Sinn machen, der alleine schon über eine Milliarde Euro kosten wird. Der wiederum Voraussetzung für die krampfige Flughafenanbindung ist. Grüße