|
|
Bild 1 von 9 |
|
Heilbronn - Gegen eine Demonstration von Rechtsextremen sind am Sonntag in Heilbronn rund 5000 Menschen auf die Straße gegangen. „Unsere Stadt gehört weder heute noch morgen den Rechtsextremisten, die sich ausgerechnet Heilbronn ausgesucht haben - für ihren beängstigenden Aufmarsch, für ihre dumpfen Parolen, für ihre ewiggestrigen Ideen“, sagte der Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach (parteilos) bei einer Kundgebung in der Innenstadt.
Mehr als 100 Vereine, Organisationen sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Stadt hatten zum Protest gegen Rechts aufgerufen. Die Polizei zählte rund 740 Neonazis, die sich am frühen Nachmittag am Bahnhof der Stadt in Bewegung setzten und rechtsextreme Parolen skandierten. Sie waren zuvor von der Polizei einzeln durchsucht und streng von den Gegendemonstranten abgeschirmt worden.
450 Protestler in Gewahrsam
Rund 450 Protestler aus dem linksextremen Milieu wurden am Sonntagvormittag vorübergehend in Gewahrsam genommen, aber bis auf Elf bald wieder auf freien Fuß gesetzt. Einige linke Demonstranten seien mit Stöcken gegen Polizisten vorgegangen, es seien auch Beamte geschlagen und mit Knallkörpern beworfen worden. Schwerere Verletzungen habe es aber nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher.
Zum Marsch der Rechtsextremen war bundesweit aufgerufen worden. Er stand unter dem Motto „Fremdarbeiterinvasion stoppen!“ und richtete sich gegen die seit Sonntag geltende Arbeitnehmerfreizügigkeit für acht osteuropäische Staaten. Die Polizei war mit mehr als 1000 Beamten im Einsatz. Vorsorglich wurden auch Wasserwerfer aufgefahren. Die Polizei wies aber daraufhin, dass - anders als in Kurznachrichten im Internet behauptet - keiner davon eingesetzt worden sei.


23 Mal Stuttgart – wir stellen Ihnen alle 23 Stadtbezirke vor >>


Eine andere Sichtweise:
Es ist höchste Zeit geworden, dass im Innenministerium von Baden-Württemberg die Quellen wirklich gefährlicher Gruppierungen ausgemacht werden und nicht unentwegt – der Einfachheit halber, da klein und ungefährlich?! - auf die "Linken" eingedroschen wird. Ich bin kein Linker, aber es fällt mir dennoch auf, dass sie behandelt werden, als seien sie permanent unterwegs, um die Demokratie zu gefährden. An dem einen Finger, der unablässig auf sie zeigt, hängen mindestens drei weitere Fingern, die in die andere Richtung weisen und ich stelle fest, dass mich das, was ich auf der anderen Seite sehe, nicht überzeugt...
demo
der spiegel schreibt über die " unheimliche eskalation der jugendgewalt in deutschland", vielleicht wäre dies ein brisanteres thema welches die stuttgarter zeitung thematisieren könnte. wenn wir hier nicht mehr das augenmerk darauf richten wird es uns bald einholen. demos überzeugen sicher keinen weder gegen rechts noch gegen jugendgewalt. hier ist mehr engagement gefordert
Alles...
... von den Grünen und Roten Gesteuerte! Faule Taugenichtse und Wichtigtuer und bestimmt sowieso nur 500 - die ewig grüne Lüge!