Heinz Dürr zu Stuttgart 21
Die Stadt sollte ihre Chance nutzen
Heinz Dürr,
16.07.2010 12:11 Uhr
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Aus Stuttgart: Heinz Dürr Foto: dpa
Stuttgart - Eigentlich äußere ich mich nicht mehr zu Dingen, die ich angestoßen habe, die ich aber nicht mehr beeinflussen kann. So geht es mir mit dem Projekt Stuttgart 21, an dessen Zustandekommen ich nicht unwesentlich beteiligt war. Aber was Frau Schlaffer in ihrem Artikel vom 2. Juli 2010 mit dem Titel "Die Stadt kennt ihre Moderne nicht" behauptet, ist derart unsachlich, dass ich doch zur Feder greifen musste. Die Lektüre von Veröffentlichungen aus der Anfangszeit des Projektes hätte Frau Schlaffer vielleicht dazu gebracht, sich mit der Grundidee sachlich auseinanderzusetzen. Oder gilt für sie der Satz: "Meine Meinung steht fest, verwirren Sie mich nicht mit Fakten?"
Als die Bahnreform 1994 beschlossene Sache war und die Deutsche Bahn unternehmerisch handeln konnte, machte sie Gemeinden in Deutschland das Angebot, über die städtebauliche Entwicklung von großen Gleisanlagen in den Innenstädten gemeinsam nachzudenken. Bis dahin waren die Bahnanlagen in den Städten gleichsam exterritoriale Gebiete und der Kommunalplanung entzogen. Die Bahnplaner wurden ihrer städtebaulichen Verantwortung nie so recht gerecht.
Seit 1995 dagegen strebt die Bahn im Rahmen von Regionalpartnerschaften einen Planungsdialog mit den Ländern, den Kommunen und den verschiedenen regionalen Interessenverbänden an. Überschrieben haben wir diesen Planungsdialog mit dem Konzept 21. Damit konnten in vielen deutschen Städten die Bahnhöfe und ihre Umfelder wieder in das innerstädtische Leben integriert werden.
Die Grundidee war diese: die Kopfbahnhöfe werden zu Durchgangsbahnhöfen, die Gleisanlagen im Stadtraum beseitigt, Betriebsgelände werden, soweit noch gebraucht, an den Stadtrand verlagert. Durchgangsbahnhöfe haben den Vorteil, dass umständliche Rangiermanöver entfallen und der Zugverkehr beschleunigt wird.
Als die Bahnreform 1994 beschlossene Sache war und die Deutsche Bahn unternehmerisch handeln konnte, machte sie Gemeinden in Deutschland das Angebot, über die städtebauliche Entwicklung von großen Gleisanlagen in den Innenstädten gemeinsam nachzudenken. Bis dahin waren die Bahnanlagen in den Städten gleichsam exterritoriale Gebiete und der Kommunalplanung entzogen. Die Bahnplaner wurden ihrer städtebaulichen Verantwortung nie so recht gerecht.
Seit 1995 dagegen strebt die Bahn im Rahmen von Regionalpartnerschaften einen Planungsdialog mit den Ländern, den Kommunen und den verschiedenen regionalen Interessenverbänden an. Überschrieben haben wir diesen Planungsdialog mit dem Konzept 21. Damit konnten in vielen deutschen Städten die Bahnhöfe und ihre Umfelder wieder in das innerstädtische Leben integriert werden.
Die Grundidee war diese: die Kopfbahnhöfe werden zu Durchgangsbahnhöfen, die Gleisanlagen im Stadtraum beseitigt, Betriebsgelände werden, soweit noch gebraucht, an den Stadtrand verlagert. Durchgangsbahnhöfe haben den Vorteil, dass umständliche Rangiermanöver entfallen und der Zugverkehr beschleunigt wird.
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Die von Ihnen genannten Herren haben Fachpersonal, das ihnen zuarbeitet - sie behaupten nicht von sich, dass sie selbst Eisenbahnexperten seien. Sie behaupten jedoch, Herr Hopfensitz sei aufgrund seiner Verwaltungstätigkeit, die schon 20 Jahre her ist, ein Eisenbahnfachmann. Das ist er nicht. www.das-neue-herz-europas.de
@fakten
Sie erkennen nicht den Leiter des Stuttgarter Hbf (ca 13 Jahre) als Fachmann diese Bahnhofes an? Haben Sie mal einen seiner Briefe auf die ich verlinkt habe gelesen? Haben Sie mal einen seiner Vorträge angehört? www.kopfbahnhof-21.de? Mal ne andere Frage. Was hat einer der nachgenannten für eine bahntechnische Qualifikation? Grube? Drexler? Öttinger? Mappus? Gönner? Schuster? fakten? Also, erst lesen. Dann konkret anworten bzw widerlegen. Also wo hat Herr Hopfenzitz denn Ihrer Meinung nach unrecht? Zitat bitte. Übrigens eines kann der Grube nachweislich: Milliarden versenken wie zum Beispiel bei DaimlerChrysler mit Schrempp zusammen. War er nicht auch der Schrempp Spezi bei dem Fokker Disaster? Und bei Dornier? Also da haben wir auf jeden Fall einen Fachmann.
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Auf welchem Gebiet ist denn Herr Hopfenzitz Fachmann? Er ist Verwaltungsbeamter, der seit 20 Jahren außer Dienst ist. www.das-neue-herz-europas.de