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Stuttgart/Frankfurt - Baden-Württembergs neuer Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat eine Beteiligung des Landes an den Kosten für einen weiteren Baustopp bei Stuttgart 21 in Aussicht gestellt. „Der Volksentscheid wird auch Baden-Württemberg Geld kosten“, sagte der Grünen-Politiker der „Frankfurter Rundschau“. Die Regierung werde die Zahlen prüfen und mit der Bahn sprechen. Auf die Frage, ob das Land und die Bahn je die Hälfte der Kosten einer Verzögerung des Milliarden-Projekts übernehmen könnten, sagte Hermann: „Man wird schauen, ob man einen Kompromiss finden kann.“
Bisher hatten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Finanzminister Nils Schmid (SPD) betont, die Kosten für den Baustopp bis zum Volksentscheid im Herbst müsse die Bahn tragen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte gedroht, das Land müsse für jede weitere Verzögerung allein haften.
"Stehle mich nicht aus der Verantwortung"
Ein halbes Jahr Baustopp kostet laut Bahn 150 bis 200 Millionen Euro, ein Jahr 300 bis 400 Millionen Euro. Diese Beträge ergeben sich aus Schadenersatzforderungen von Unternehmen, die zunächst nicht zum Zug kommen.
Der strikte Stuttgart-21-Gegner Hermann schätzte in dem Interview die Wahrscheinlichkeit, dass das mindestens 4,1 Milliarden Euro teure Projekt gebaut wird, als minimal ein. „Wäre es anders, hätte ich das Amt als Verkehrsminister nicht angetreten.“ Der Grünen-Politiker relativierte aber seine umstrittene Aussage, im Fall eines Baus des unterirdischen Durchgangsbahnhofs die Verantwortung an ein SPD-geführtes Ministerium abgeben zu wollen. „Ich stehle mich nicht aus der Verantwortung.“
Update: Winfried Hermann hat seine Aussage inzwischen zurückgenommen, das Land will sich an den Kosten eines verlängerten Baustopps nun doch nicht beteiligen.


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@WernerS
Sie haben Recht, da steht ein Bahnhof, der funktioniert und bezahlt ist. Und keine Angst, wenn S21 nicht kommt, dann bleibt der Bahnhof genau so, wie er jetzt da steht. Ist Ihr Ziel dann damit erreicht ? Wenn man Ihren Beitrag so liest, dann brauchen wir ja gar keine Veränderungen. Warum überhaupt Geld reinstecken - ist doch alles okay. Wenn Sie Glück haben, denkt die DB auch so ! Fragst sich, warum dann überhaupt das ganze Theater, nicht wahr ? Also, WernerS, danke für die Info: Eigentlich brauchen wir in Stuttgart gar keinen neuen Bahnhof ! Und ja, die Variante ist nach S21 die Wahrscheinlichste !
Der Heine wird es nie kapieren
Dem Heine wurde schon so oft erklärt, dass er sich hier immer auf einen alten Planungsstand der Deutschen Bundesbahn beruft. "Mit der Trennung von Tiefbahnhof und Neubaustrecke bleibt von den vier nur noch eine (!) Variante übrig: mit ICE-Hochbahntrasse und bis zu acht Meter hohen Schallschutzwänden durchs Neckartal!! " Die Trasse, die z. B. während der Schlichtung vorgestellt wurde, verläuft bei Obertürkheim durch ein Industriegebiet, überwindet den Neckar bei der Schleuse und verschwindet dann im Tunnel. Die Mitarbeiter vom Daimler an der Fließbändern müssen unbedingt vor Lärm geschützt werden.
7:51 Uhr, geschrieben von K21
Merken sie eigentlich nicht das es K 21 nie geben wird? Davon reden ja nicht einmal mehr die Grünen !!! Sie sollten aufwachen!