Hotel Silber
SPD für Zentrum für NS-Forschung
Thomas Borgmann,
25.03.2010 07:09 Uhr
Die SPD-Landtagsfraktion hat sich für ein NS-Dokumentationszentrum im künftigen Gebäudekomplex an der Dorotheenstraße beim Karlsplatz ausgesprochen. Foto: Steinert
Stuttgart - Die SPD-Fraktion im Landtag hat sich jetzt den Forderungen der Ratsfraktion und des Kreisverbandes nach einem NS-Dokumentationszentrum im künftigen Gebäudekomplex an der Dorotheenstraße beim Karlsplatz ausgesprochen.
In einem Antrag der Fraktion an den Landtag und die Landesregierung heißt es dazu: "Der von Stadt und Land angekündigte Gestaltungswettbewerb für eine Gedenkstätte muss aus unserer Sicht dazu genutzt werden, dort zusätzlich zu dem bisher als unzureichend kritisierten Gedenkort Hotel Silber ein NS-Dokumentationszentrum für Baden und Württemberg einzuplanen." Es solle ein "offener und lebendiger Ort des Erinnerns, des Lernens und der Information über die NS-Geschichte im Südwesten entstehen".
Wie wiederholt berichtet, verlangt die sozialdemokratische Gemeinderatsfraktion, dass in dem Bürokomplex für verschiedene Ministerien des Landes rund 2000 Quadratmeter für ein solches Forschungszentrum eingeplant werden. Diesem Vorstoß hat sich nun auch die SPD-Landtagsfraktion angeschlossen. Außerdem verlangt sie, dass das Land einen Beirat beruft und damit beauftragt, ein wissenschaftlich fundiertes Konzept für ein solches Zentrum zu erarbeiten; die zuständigen Gremien von Stadt und Land sollten in diesem Beirat vertreten sein, aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger.
Nach Ansicht der Sozialdemokraten im Landtag "ist es an der Zeit, die Scheinlegalität der Landesregierungen und der Landesverwaltungen während der Nazizeit endlich detailliert zu erforschen und am authentischen Ort zu dokumentieren". Bisher gebe es dazu in Baden-Württemberg viel zu wenig systematische Forschungsarbeit.
Neben der Stuttgarter Stadtgeschichte müsse es in dem Zentrum auch um die staatlichen und politischen Strukturen während des Dritten Reiches gehen, etwa um die Polizei, die Justiz und die sogenannten Sondergerichte in Mannheim und Stuttgart. Innerhalb der nächsten drei Wochen müssen das Staats- und das Finanzministerium zu dem Antrag Stellung nehmen, danach entscheidet der Landtag.
In einem Antrag der Fraktion an den Landtag und die Landesregierung heißt es dazu: "Der von Stadt und Land angekündigte Gestaltungswettbewerb für eine Gedenkstätte muss aus unserer Sicht dazu genutzt werden, dort zusätzlich zu dem bisher als unzureichend kritisierten Gedenkort Hotel Silber ein NS-Dokumentationszentrum für Baden und Württemberg einzuplanen." Es solle ein "offener und lebendiger Ort des Erinnerns, des Lernens und der Information über die NS-Geschichte im Südwesten entstehen".
Land soll Beirat berufen
Wie wiederholt berichtet, verlangt die sozialdemokratische Gemeinderatsfraktion, dass in dem Bürokomplex für verschiedene Ministerien des Landes rund 2000 Quadratmeter für ein solches Forschungszentrum eingeplant werden. Diesem Vorstoß hat sich nun auch die SPD-Landtagsfraktion angeschlossen. Außerdem verlangt sie, dass das Land einen Beirat beruft und damit beauftragt, ein wissenschaftlich fundiertes Konzept für ein solches Zentrum zu erarbeiten; die zuständigen Gremien von Stadt und Land sollten in diesem Beirat vertreten sein, aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger.
Nach Ansicht der Sozialdemokraten im Landtag "ist es an der Zeit, die Scheinlegalität der Landesregierungen und der Landesverwaltungen während der Nazizeit endlich detailliert zu erforschen und am authentischen Ort zu dokumentieren". Bisher gebe es dazu in Baden-Württemberg viel zu wenig systematische Forschungsarbeit.
Neben der Stuttgarter Stadtgeschichte müsse es in dem Zentrum auch um die staatlichen und politischen Strukturen während des Dritten Reiches gehen, etwa um die Polizei, die Justiz und die sogenannten Sondergerichte in Mannheim und Stuttgart. Innerhalb der nächsten drei Wochen müssen das Staats- und das Finanzministerium zu dem Antrag Stellung nehmen, danach entscheidet der Landtag.
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Falschgeld unter die Leute bringen
ist: Ein NS-Dokumentationszentrum in einem Kaufhaus-, Hotel-, Ministeriums-Neubau einzurichten, wenn man meint dafür das Hotel Silber abreissen zu müssen. Meine Sonnenbrille braucht blaue oder grüne Gläser, mir gefällt die andere Farbe einfach nicht.
Hotel Silber
Stuttgart - Die SPD-Fraktion im Landtag hat sich jetzt den Forderungen der Ratsfraktion und des Kreisverbandes nach einem NS-Dokumentationszentrum im künftigen Gebäudekomplex an der Dorotheenstraße beim Karlsplatz ausgesprochen. Na endlich, nun werden es hoffentlich auch die Restlichen Nörgler begreifen!
Abriss der ehemaligen Gestapozentrale
Schön - immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Aber: DER AUTHENTISCHE ORT IST DAS JETZIGE GEBÄUDE! Man reißt nicht den Ort des Schreckens ein und errichtet dann in einer Büroetage ein Dokumentationszentrum. Dort müsste man die Hintergründe des Abrisses auch gleich mit "dokumentieren!"