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Hunde, Pferde und Kamele zeigen tierische Tänze

"Kornwestheim und Kreis Ludwigsburg", 11.11.2011 02:41 Uhr
Kornwestheim. Ein sehr junger Clown und ein asiatischer Luftring: der Zirkus Fantasia gastiert noch bis Sonntag auf dem Festplatz am Eichenweg. Von Julius Haager

Pausenclown Peppino hat einen großen Koffer in der Hand. "Ich fahre jetzt zu meiner Oma. Die wird 99 Jahre alt. Eigentlich 100, doch sie war ein Jahr krank", witzelt Peppino. Gerade mal fünf Jahre alt ist Peppino und ist schon fester Bestandteil im Programm des Zirkus Fantasia.

Dieser gastierte gestern mit einer Premierenshow auf dem Festplatz am Eichenweg. Wie in der Branche üblich, ist auch der Zirkus Fantasia ein echter Familienbetrieb. Dabei packen alle mit an. Sohnemann Anthony ist der Pausenclown Peppino, die Töchter Scarlett und Sarah sind als Akrobatinnen zu sehen, die Zirkustiere horchen auf ihren Bruder Billy. Vor und nach der Show sind die Artisten mit dem Auf- und Abbau beschäftigt oder verkaufen Popcorn und Snacks.

Zirkusdirektorin und Artistenmama Stefanie Sperlich tritt als erste ins Rampenlicht. Sie führt durchs Programm und kündigt die erste Nummer an: Christopher Richter jongliert mit Ringen und Kegeln. Dass ihm dabei immer mal wieder ein Ring zu Boden fällt, stört das Publikum nicht. Vor allem weil sein letzter Trick beeindruckt: Der junge Artist jongliert brennende Kegel nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht entfernt.

Inzwischen hat sich Tochter Scarlett Sperlich für ihren ersten Auftritt vorbereitet. Sie ist die Herrin der Ringe und lässt diese zu orientalischen Klängen um ihre Hüfte kreisen. Ihr Assistent wirft ihr im Finale ihrer Nummer immer mehr Ringe zu, bis ihr Oberkörper komplett in den Ringen verschwindet. Bei ihrem zweiten Auftritt zeigt sie dann einen Zirkusklassiker: Auf einem gespannten Stahlseil bringt sie das Publikum mit einem Spagat zum Staunen. Dann wird es tierisch. Drei Kamele und drei große schwarze Pferde werden von Billy Sperlich in die Manege geschickt. Er lässt sie im Kreis galoppieren und miteinander tanzen. Mutter Stefanie Sperlich ist ebenfalls mit einer Dressurnummer am Start. Ihre beiden schwarz gescheckten Hunde springen durch Ringe und tänzeln durch Sperlichs Beine.

Tochter Sarah ist mit ihrer Nummer in ziemlich luftigen Höhen zu finden. Im asiatischen Luftring verbiegt sich die jugendliche Artistin unter der Zeltspitze des Zirkus. Dann tritt der kleine Pausenclown Peppino wieder in die Zeltmitte, denn er zeigt dem Publikum: Schon im ganz jungen Alter steht man bei der Familie Sperlich und ihrem Zirkus Fantasia im Rampenlicht der Manege.

Info Weitere Vorstellungen finden heute und am Samstag, 16 Uhr, sowie am Sonntag um 11 und 15 Uhr am Eichenweg statt.

 
 
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