Ingenhoven im "Spiegel"
"Ich verstehe manches nicht"
dpa,
20.06.2010 15:27 Uhr
Christoph Ingenhoven, der Düsseldorfer Architekt von Stuttgart21. Foto: dpa
Stuttgart - Stuttgart-21-Architekt Christoph Ingenhoven ist mehr und mehr verwundert über den Wirbel, den der Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs auslöst. "Es frustriert mich nicht, ich verstehe manches nur nicht", sagte der 50 Jahre alte Düsseldorfer Architekt dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Als ich den Wettbewerb gewann, war ich 37 Jahre alt und habe scherzhaft gesagt, schön, dass ihr einen jungen Architekten ausgesucht habt, ich werde wohl noch erleben, dass der Bahnhof fertig wird. Das war als Scherz gemeint. Jetzt werde ich darüber wohl eher 60 werden. Schon herb." Die Planung des Großprojekts sei absolut demokratisch abgelaufen.
Zwischen dem Architekten-Wettbewerb 1997 und der Bau-Genehmigung 2005 seien unzählige politische Gremien mit dem Thema befasst gewesen, und auch die Bürger hätten ihre Meinung sagen können. Damals sei aber die klare Mehrheit der Stuttgarter Bürger für den neuen Tiefbahnhof gewesen - das dürfe man bei allem Streit heute nicht vergessen. "Man wird doch dann irgendwann mit dem Bauen beginnen dürfen. Und das tun wir jetzt ja auch", sagte Ingenhoven.
Zwischen dem Architekten-Wettbewerb 1997 und der Bau-Genehmigung 2005 seien unzählige politische Gremien mit dem Thema befasst gewesen, und auch die Bürger hätten ihre Meinung sagen können. Damals sei aber die klare Mehrheit der Stuttgarter Bürger für den neuen Tiefbahnhof gewesen - das dürfe man bei allem Streit heute nicht vergessen. "Man wird doch dann irgendwann mit dem Bauen beginnen dürfen. Und das tun wir jetzt ja auch", sagte Ingenhoven.
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Herr Siber
Diese ganze Titelgeklingel ist nun einmal völlig unnötig. Nur wer es wirklich nötig hat zeigt den Professor, den ing. usw. penetrant her und beweist damit, wie nötig er dies zur Untermauerung seiner Autorität hat. Wer sich in der Diskussion immerzu unterwürfigst auf Doktoren und Professoren beruft, die Gegenseite dagegen konsequent mit bürgerlichem Namen anspricht, lässt nicht nur eine gewisse Titelgläubigkeit, sondern auch Unsicherheit in der eigenen Argumentation vermuten. Wie geschrieben, man kann in Deutschland den Dr. als Namensbestandteil eintragen lassen. Dabei könnte man es aber auch belassen, mehr nicht.
Titel
@ Antworten: Wer hätte etwas dagegen, wenn Herr Grube seine Diskussionsbeiträge mit "Dipl.-Ing." signieren würde? Ich verstehe Ihren Geifer nicht ganz. Begründen Sie doch mal, weshalb Sie es nötig finden, hier unter Pseudonym zu agieren.
Rüdiger Grube
"besuchte für neun Jahre die Hauptschule und machte anschließend einen Realschulabschluss.[1] Nach seiner Schulzeit machte er eine gewerblich-technische Ausbildung zum Metallflugzeugbauer beim Hamburger Flugzeugbau. Danach studierte er an der Fachhochschule Hamburg die Fachrichtung Fahrzeugbau und Flugzeugtechnik mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur (FH). Es folgte ein Studium in Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Hamburg. Anschließend arbeitete Grube als Berufsschullehrer an einer Gewerbeschule in Hamburg.[1] Von 1981 bis 1986 war er als Lehrbeauftragter im Fachbereich Fertigungstechnik an der Universität Hamburg tätig. Grube wurde 1989 an den Universitäten Hamburg und Kassel in den Fachrichtungen Arbeitswissenschaften und Polytechnik promoviert." http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCdiger_Grube#Ausbildung.2C_Studium