Inhaftierter Regisseur Serebrennikow kann in Stuttgart nicht inszenieren

Von red/dpa/lsw 

In Stuttgart hatte man auf die Freilassung des unter Hausarrest gestellten Regisseurs Kirill Serebrennikow gehofft, nun muss die Premiere der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ ohne ihn stattfinden.

Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow steht in Moskau unter Hausarrest und Kontaktsperre. Foto: AP
Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow steht in Moskau unter Hausarrest und Kontaktsperre. Foto: AP

Stuttgart - Der in Russland unter Hausarrest stehende regierungskritische Theaterregisseur Kirill Serebrennikow wird im Oktober nicht wie geplant in Stuttgart inszenieren können. Wie die Staatsoper am Mittwoch mitteilte, wolle man an der Premiere der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ am 22. Oktober dennoch festhalten.

Das Projekt solle ohne den Regisseur realisiert werden. Wie, das will die Staatsoper nächste Woche erklären. Serebrennikow ist laut Oper bis zum 19. Oktober unter Hausarrest gestellt. Dem wegen Betrugsvorwürfen festgesetzten Künstler ist der Kontakt zur Außenwelt untersagt. In Stuttgart hatte man noch auf seine Freilassung gehofft.