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Interview mit Alexander Hleb "Ich habe meine besten Jahre verschenkt"

Marko Schumacher, 16.01.2012 13:55 Uhr

Stuttgart - Nach seinem kurzen Gastspiel beim VfL Wolfsburg hält sich Alexander Hleb derzeit beim FC Augsburg fit und trainiert zudem individuell mit dem Stabhochspringer Tim Lobinger in München. Möglichst bald will der Weißrusse wieder auf dem Platz stehen und sagt: "Ich kann noch drei, vier Jahre auf hohem Niveau spielen."

Herr Hleb, welche Vorsätze haben Sie fürs neue Jahr gefasst?

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Ich bin bescheiden geworden und habe mir nur vorgenommen, alles dafür zu tun, fit und gesund zu bleiben und wieder gut Fußball zu spielen.

Und wie läuft die Umsetzung?

Sehr gut. Jedenfalls trainiere ich im Moment so intensiv wie wohl noch nie in meiner Karriere - bis zu fünfeinhalb Stunden am Tag. Und ich merke, wie ich immer fitter werde, wahrscheinlich sogar fitter als jemals zuvor.

Welchen Anteil hat der Stabhochspringer Tim Lobinger, der Sie in München trainiert?

Einen sehr großen. Tim ist ein deutscher Star und weiß genau, was nötig ist, um sich Schnelligkeit und Power anzueignen. Das ist genau das, was ich brauche.

Parallel dazu trainieren Sie beim FC Augsburg. Wie kam es dazu?

Das hat sich angeboten, weil es sich gut mit dem Training in München verbinden lässt. Deshalb bin ich den Augsburgern sehr dankbar, dass sie meinem Wunsch entsprochen haben und mich mittrainieren lassen. Denn auf diese Weise komme ich auch fußballerisch wieder in Form. Ich spüre jetzt jeden Tag, wie die Kraft und die Spritzigkeit zurückkommen, die mir in den vergangenen ein, zwei Jahren gefehlt haben.

Wann sind Sie denn an dem Punkt angelangt, an dem sie gesagt haben: so kann es nicht weitergehen, jetzt muss sich etwas Grundlegendes ändern.

Das muss in meiner Zeit in Birmingham gewesen sein, also im Frühjahr des vergangenen Jahres. Da kam ich gerade von einer Verletzung wieder zurück - und habe mich im nächsten Spiel schon wieder verletzt. Da wurde mir klar, dass ich professioneller arbeiten und mehr auf meinen Körper achten muss. Das tue ich jetzt tagtäglich und bin heiß darauf, wieder Fußball zu spielen. Ich denke, ich bin im vergangenen halben Jahr ein anderer und noch professionellerer Spieler geworden.

Müsste es für einen Profi nicht selbstverständlich sein, auf seinen Körper zu achten und alles dafür zu tun, topfit zu sein?

Eigentlich schon. Aber ich habe mich lange Zeit vor allem auf mein Talent verlassen, und bin damit ja auch gut gefahren. Inzwischen weiß ich, dass das alleine nicht reicht.

 
 
Kommentare (9)
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FEB
01
Heiko, 09:37 Uhr

Hleb nach Griechenland !!!

Alex flog am 31.01.2012 mit einem Privat-Jet von Stuttgart aus nach Griechenland. Seiner persönlichen Aussage nach wird er dort wohl einen Vertrag unterschreiben.

JAN
17
Karl Heinz Siber, 10:45 Uhr

Seine größten Fans ....

.... hatte (und hat?) Hleb in der Sportredaktion der Stuttgarter Zeitung. Die Herren Haid und Schumacher haben seinerzeit mit z.T. aberwitzigen Argumenten für seine Rückkehr zum VfB getrommelt, womit sie mehr oder weniger direkt auch die Interessen von Hlebs Berater und Manager Uli Ferber aus Großaspach vertreten haben. Mit gutem Sportjournalismus hatte das nichts zu tun.

JAN
16
alfi, 20:10 Uhr

beschädigte karriere

rauchen, saufen und zocken ... das passt zu vielen fussballprofis, die zu schnell an zu viel geld gekommen sind und die falschen leute im umfeld hatten. quasi ist das konto angewachsen, das hirn aber nicht proportional dazu mitgewachsen. hleb ist auf dem boden der tatsachen angelangt, hat es aber erst jetzt gemerkt, also erst jahre später. er ist kein großer spieler, denn große spieler setzen sich durch, auch wenn es mal nicht gut läuft. neben einem messi, iniesta und xavi sieht jeder kreisligakicker gut aus, wenn einem die bälle quasi auf den fuss gelegt werden. hleb ist meiner meinung nach nicht mehr bundesligatauglich.

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