Interview mit Enie van de Mejklokjes „Geiz ist unsympathisch“

Von StZ 

Im Fernsehen richtet Enie van de Meiklokjes Wohnungen schön ein und backt süße Törtchen. Wie aber hält es die Brandenburger Moderatorin privat mit Etikette und Anstand? Das verrät sie im StZ-Fragebogen „Hand aufs Herz“.

Enie van de Meiklokjes wünscht sich, dass die Menschen netter zu einander sind. Foto: Caroline Pitzke
Enie van de Meiklokjes wünscht sich, dass die Menschen netter zu einander sind.Foto: Caroline Pitzke

Stuttgart – Sie ist ausgebildete Schauwerbe­gestalterin, und irgendwie sieht man das ihren Outfits auch an: Enie van de Meiklokjes, 1974 in Potsdam als Doreen Grochowski geboren und, obwohl sie doch einen ganz anständigen Beruf erlernt hat, früh beim Fernsehen gelandet: 1996 startete sie beim Musiksender Viva durch, war dann eine Weile Gastgeberin von „Bravo TV“ und gehört mittlerweile zum harten Kern derer, die einem auf allen Kanälen begegnen, wenn es Kindersendungen oder Bambiverleihungen zu präsentieren oder geglückte Inneneinrichtungen vorzustellen gilt. Seit Kurzem läuft samstags auf Sixx die zweite Staffel ihrer Backshow „Sweet & Easy“, wo sie wieder einmal zeigt, wozu eine Brandenburgerin fähig ist. Im StZ-Fragebogen „Hand aufs Herz“ sagt Enie van de Meiklokjes, wie sie es mit Sitte und Anstand hält.


Frau van de Mejklokjes, telefonieren Sie im Auto manchmal ohne Headset?
Nein, das ist mir zu gefährlich, und man sollte dies ja ohnehin nicht tun. Ich gehe oft auch nicht ans Telefon, wenn es klingelt, ich bin ja aufs Fahren konzentriert.

Wenn Sie im Geschäft Kleidung probieren, räumen Sie sie zurück ins Regal?
Das mache ich. Ich habe mal im Kaufhaus gearbeitet und weiß ordentliche Kunden zu schätzen.

Wie lautet Ihre Lebensmaxime?
Im Osten geht die Sonne auf!

Welche Tugend ist Ihnen am wichtigsten?
Ehrlichkeit – vor allem sich selbst gegenüber.

Was würden Sie einer Freundin oder einem Freund nie verzeihen?
Keine Ahnung, ich habe so tolle Freunde, die haben mich glücklicherweise noch nicht in so eine Situation gebracht.

Ist es okay, sich mal eben ins Wlan des Nachbarn einzuloggen?
Ich würde es nicht tun, aber bei uns im Haus ist auch jeder verschlüsselt.

Wann sind Sie ein guter Mensch?
Jetzt?

Wann sind Sie kein guter Mensch?
Das könnten andere besser beurteilen.

In welchem Moment bricht bei Ihnen der rücksichtslose Geizhals durch, in welchen Momenten sind Sie großzügig?
Ich bin oft großzügig, Geiz ist nämlich ziemlich unsympathisch.

Was halten Sie von Treue?
Ich bin mir und meinen Freunden treu.

Wofür schämen Sie sich?
Momentan für nix.

Würden Sie Ihre Eltern ins Heim geben?
Wenn ich es nicht schaffen würde, aus welchen Gründen auch immer, würde ich es tun. Lieber oft und entspannt besuchen als Stress und Angespanntheit zu Hause.

Beschweren Sie sich im Restaurant, wenn Ihnen das Essen nicht schmeckt?
Ja, ich bezahle ja für eine Leistung, und ich finde konstruktive Kritik gut.

Wie macht man Karriere?
Wenn ich das wüsste, ließe ich es mir patentieren.

Was braucht unsere Welt am dringendsten?
Menschen, die nett zueinander sind.
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1 KommentarKommentar schreiben

alfons: Vielen Dank StZ für dieses stumpfe Interview und die Krönung der Sinnlosigkeit an einem Freitag Nachmittag. Ich hätte meine Praktikanten um diese Uhrzeit schon gehen lassen!

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