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Stuttgart - Sabine Lisicki wird am Samstag (12 Uhr/SWR) in Stuttgart als deutsche Nummer eins gegen Tschechien aufschlagen. "Ich sehe das nicht als Druck", sagt die 22-Jährige. "Es wird eine sehr schwierige Aufgabe. Aber wir haben den Heimvorteil."
Frau Lisicki, hat sich Dirk Nowitzki schon bei Ihnen gemeldet?
Weswegen? (lacht)
Vor den Australian Open hat er Ihnen über den Kurznachrichtendienst Twitter auch viel Glück gewünscht.
Im Moment sind wir nicht in Kontakt. Dirk mag Tennis, ich habe ihn auch schon mal persönlich kennengelernt - in Wimbledon 2009. Der Austausch mit ihm macht Spaß. Als Sportler interessiert man sich eben auch für andere Sportarten. Ich gehe auch gerne zu anderen Sportveranstaltungen.
Sie standen im Dezember in China bei einem Show-Mixed mit Pete Sampras, Carlos Moya und Na Li auf dem Platz.
Wann kann man schon mit Pete Sampras und Carlos Moya zusammenspielen? Mir macht so etwas unheimlich viel Spaß. Vor allem nach meiner schweren Sprunggelenksverletzung weiß ich, wie schnell alles vorbei sein kann. So genieße ich jeden Moment da draußen. Am vergangenen Wochenende habe ich in Berlin ein Showmatch gegen Julia Görges gespielt.
All die Zusatztermine belasten Sie nicht?
Ich spiele Tennis aus Leidenschaft. Es gibt mir Kraft. Mir macht auch das ganze Drumherum Spaß. Nur das ständige Tasche-Ein-und-Auspacken ist nichts für mich.
Das kann Ihnen wohl keiner abnehmen.
Nein, das muss ich selber machen. Ich habe dafür mein eigenes System, aber es macht trotzdem keinen Spaß.
Am Wochenende treffen Sie mit dem Fedcupteam auf Tschechien. Brauchen Sie da überhaupt Zuspruch von Dirk Nowitzki?
Für uns ist es wichtig, dass viele Leute kommen und uns unterstützen. Es wird eine sehr schwierige Aufgabe. Aber wir haben den Heimvorteil.
Die Tschechinnen sind ein starker Gegner.
Wir werden sie nicht unterschätzen - sie sind Titelverteidiger, und Petra Kvitova ist die Weltranglistenzweite. Aber mir haben die Spiele gegen Swetlana Kuznetsowa und Maria Scharapowa in Melbourne sehr geholfen. Ich weiß, ich bin richtig nah dran. Gegen Scharapowa habe ich einfach nur die entscheidenden Punkte nicht gemacht.
Was ist die große Stärke der deutschen Mannschaft?
Der Teamgeist. Das war schon früher unsere Stärke, als wir in der Weltrangliste noch nicht so weit oben standen. Wir verstehen uns sehr gut, lachen viel, und es gibt keine Zickereien. Das ist wirklich wichtig. So können wir frei aufspielen.


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