Israel
Geiselnahme in Botschaft
apn,
17.08.2010 19:32 Uhr
Foto: apn
Jerusalem - In der türkischen Botschaft in Tel Aviv hat ein Mann nach Regierungsangaben am Dienstag mehrere Geiseln genommen. Die Polizei hatte zuvor von einer Schießerei mit einem Verletzten berichtet. Der Angreifer sei ein Palästinenser, der vor vier Jahren in der britischen Botschaft vergeblich um Asyl gebeten habe, berichtete die Zeitung "Maariv". Er hatte dem Blatt zufolge eine brennbare Flüssigkeit bei sich und drohte damit, "jeden Juden zu töten, der hereinkommt".
Ein Anwalt sagte dem israelischen Rundfunk, der Palästinenser habe in einem Telefonat gedroht, das Botschaftsgebäude niederzubrennen, wenn er in der Türkei kein Asyl erhalte. Er werde vom israelischen Geheimdienst verfolgt und wolle in die Türkei geflogen werden. Die beiden Geiseln, der türkische Konsul und seine Frau, seien unverletzt entkommen, sagte der Anwalt. Laut israelischem Rundfunk wurden israelische Polizisten und Rettungskräfte nicht in die türkische Botschaft vorgelassen. Die Türkei hatte nach dem israelischen Militäreinsatz gegen die sogenannte Gaza-Hilfsflotte ihren Botschafter aus Tel Aviv abgezogen. Bei dem Einsatz Ende Mai wurden neun Türken getötet.
Ein Anwalt sagte dem israelischen Rundfunk, der Palästinenser habe in einem Telefonat gedroht, das Botschaftsgebäude niederzubrennen, wenn er in der Türkei kein Asyl erhalte. Er werde vom israelischen Geheimdienst verfolgt und wolle in die Türkei geflogen werden. Die beiden Geiseln, der türkische Konsul und seine Frau, seien unverletzt entkommen, sagte der Anwalt. Laut israelischem Rundfunk wurden israelische Polizisten und Rettungskräfte nicht in die türkische Botschaft vorgelassen. Die Türkei hatte nach dem israelischen Militäreinsatz gegen die sogenannte Gaza-Hilfsflotte ihren Botschafter aus Tel Aviv abgezogen. Bei dem Einsatz Ende Mai wurden neun Türken getötet.
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