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Jugendhäuser Leonberg Pfeifkonzert gegen Streichkonzert

Michael Schmidt, vom 16.03.2010 06:46 Uhr
Jugendliche in Leonberg (Kreis Böblingen) protestieren gegen die geplante Schließung aller fünf Jugendhäuser. Mit dieser Sparmaßnahme soll eine halbe Million Euro eingespart werden. Was bleibt für die Jugendlichen? Foto: factum/Granville
Jugendliche in Leonberg (Kreis Böblingen) protestieren gegen die geplante Schließung aller fünf Jugendhäuser. Mit dieser Sparmaßnahme soll eine halbe Million Euro eingespart werden. Was bleibt für die Jugendlichen? Foto: factum/Granville
""Kein Mensch hat sich bei uns gemeldet und über die Kürzungen gesprochen.""
Sebastian Kruggel, Fachvorstand des Vereins für Jugendhilfe

Leonberg - "Wir lassen uns nicht in die Tonne klopfen", haben am Montagnachmittag rund 250 Jugendliche auf dem Weg durch die Innenstadt Leonbergs (Kreis Böblingen) skandiert. Sie demonstrierten für die Erhaltung ihrer Jugendhäuser.

Hintergrund der Aktion ist die geplante Schließung aller fünf Leonberger Jugendhäuser. Dadurch will die Stadt mehr als eine halbe Million Euro jährlich einsparen. "So etwas gibt es ja nicht einmal in Sindelfingen. Kein Mensch hat sich bei uns gemeldet und über die Kürzungen gesprochen", sagt Sebastian Kruggel, der Fachvorstand des Vereins für Jugendhilfe. "Wir wären natürlich verhandlungsbereit. Aber das ist schwierig, wenn die andere Seite einfach nicht mit einem reden will", sagte er. Die Vorwürfe, dass die bessere Sozialarbeit auf der Straße stattfinde, lässt Kruggel nicht gelten. "Natürlich müssen wir mobiler werden – aber wohin wollen wir die Jugendlichen einladen, wo sollen sie einen Platz finden?".

Der Gemeinderat will den Haushaltsentwurf, der die Schließung der Jugendhäuser vorsieht, schon im April beschließen.
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Kommentare (9)
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MRZ
16
19:31 Uhr, geschrieben von TOPCTEH
"Lokführer bedroht und geschlagen"
Vielleicht müssen wir dann bald mehr solche Schlagzeilen lesen. Aber auch dann werden die Politikdarsteller wieder nur wie üblich große Betroffenheit heucheln und in ihren korrupten Machenschaften weiterwursteln. Viele Grüße aus der "kinderfreundlichsten" Nachbarstadt.
MRZ
16
15:26 Uhr, geschrieben von Reigeschmeckter
Verhältnismäßig?
Ich kenne die Zustände in Leonberg ja nicht im Detail - aber fünf Jugendhäuser bei insgesamt rund 45.000 Einwohnern finde ich üppig. Da hat die Stadt wohl zu besseren Zeiten geaast. Aber warum man jetzt gleich alle zumachen muß? Es muß doch jedermann klar sein, daß die Jugendlichen, die sich bislang dort aufgehalten haben, nicht einfach vom Erdboden verschwinden... Weitsichtige Politik schaut anders aus.
MRZ
16
15:16 Uhr, geschrieben von Fred
Jugendhäuser
@asgalumi: Sie jagen alle "zum Teufel" ?? Und dann ? Übernehmen Sie? Ich kenne Sie nicht, verzichte trotzdem auf Sie! Okay?! SIE HABEN SCHON EIN MERKWÜRDIGES DEMOKRATIEVERSTÄNDNIS !
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