Kampf gegen den Feinstaub Eigene Umweltspur für saubere Autos angedacht

Von red/dpa 

Für eine bessere Luft in Stuttgart dürfe es keine Denkverbote geben, meint Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Eine mögliche Umweltspur dürfe allerdings nicht den öffentlichen Nahverkehr ausbremsen.

Demonstration gegen den Feinstaub auf dem Marienplatz in Stuttgart. Foto: dpa
Demonstration gegen den Feinstaub auf dem Marienplatz in Stuttgart.Foto: dpa

Stuttgart - Im Kampf gegen den gesundheitsschädlichen Feinstaub in Stuttgart denkt das Land auch über eine mögliche Umweltspur für saubere Fahrzeuge nach.

Für eine bessere Luft in der Landeshauptstadt dürfe es keine Denkverbote geben, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Stuttgart. Auf einer solchen Fahrbahn dürften nur Autos fahren, die „höchste Umweltstandards“ erfüllten. Als Beispiel nannte er Elektrofahrzeuge.

Zugleich beurteilte der Verkehrspolitiker eine solche Fahrbahn nach dem Vorbild einer Busspur selbst eher skeptisch. Schwierig sei das, weil es oftmals nur zwei Fahrbahnen je Richtung gebe. „Wir wollen nicht den öffentlichen Personennahverkehr blockieren“, sagte Hermann. Es dürften gleichfalls keine Staus an den Autobahnabfahrten entstehen.

Zur Warnung vor Feinstaub will die Stadt Stuttgart vom 11. Januar an Alarm auslösen: Die Bürger sind dann an zwei Tagen hintereinander insbesondere dazu aufgerufen, auf das Auto zu verzichten und auf den Öffentlichen Nahverkehr umzusteigen.

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18 KommentareKommentar schreiben

und drandenken: Silvester verbieten, wie wir ja jetzt wissen ... http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.feinstaubbelastung-dicke-luft-nach-silvesterfeuerwerk.6777e4e1-0adb-496e-95df-c2572155f9bc.html#comments-form ___ und nicht vergessen: Fahrverbot an Silvester einführen, denn da ist es wegen dem ganzen Böller-Feinstaub viel zu gefährlich, auch noch Auto zu fahren ...

Busspur statt Umweltspur: Nicht vergessen! Wir sprechen hier in erster Linie über die Menschen die aufgrund der gesetzeswiedrigen Luftverschmutzung ganz konkret an Herz -Kreislauf und Atemwegserkrankungen leiden und vorzeitig sterben. Dafür ist in der Stadt zu über 60% der KFZ Verkehr verantwortlich. Die E-Fahrzeuge erzeugen auch Feinstaub und sind in der Gesamtbilanz nur dann sauberer wenn sie aus regenerativer Energie betankt werden. Daher plädiere ich für durchgehende Busspuren. Damit wird der ÖPNV spürbar gestärkt und ausgebaut und gleichzeitig der KFZ-Verkehr reduziert weil jeweils eine Fahrspur umgewidmet wird. Das würde funktionieren vorausgesetzt die Menschen sind bereit ihr Verhalten zu ändern anstatt ihre individuell kurzsichtigen und egoistischen Ziele voran zu stellen.

Tja: wenn es doch nur endlich den neuen Menschen gäbe, gell. Aber mal der Reihe nach: zuerst sollten sie erst einmal nachweisen, dass ihre Behauptungen, hinsichtlich Krankheit und vorzeitigem Tod richtig sind. Schon mal eins vorweg: Das können sie nicht. Und Punkt zwei: Sie planen Stau und Stop-and-Go-Verkehr noch zu vergrößern und glauben, dass dann die Feinstaubbelastung sinkt. Es gibt hier leider kein Facepalm-Smiley. Denken sie sich hier deshalb bitte eins. Aber ich vergaß, wenn es denn nur endlich den neuen Menschen gäbe..., womit wir wieder am Anfang meines Beitrages wären.

Endlich Fahrverbote und Citymaut: Mittlerweile schaffen es selbst die Italiener, in ihren verstaubten Großstädten Fahrverbote auszusprechen und das obwohl die Luftwerte teilweise besser sind als in Stuttgart. In Deutschland wird es mit der Verringerung der Feinstaubbelastung auch in den nächsten Jahren nichts, da die Automobillobby regiert. Citymaut, Fahrverbote an schlechten Tagen, höhere Besteuerung von Autos, Verteuerung von Sprit, Ausbau des ÖPNV und der Radwege ... das alles muss gleichzeitig stattfinden. Eine einfache Möglichkeit, den Verkehr zu reduzieren, wäre es auch, Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr stärker zu ahnden. Telefonnieren mit dem Handy während der Fahrt: 6 Monate Fahrverbot. Und schon wäre die Hälfte der Autos weg von der Straße. Ich träum weiter ...

Herr Hermann fabuliert: davon das die Leute die S-Bahn benutzen sollen.... So wie heute.... Herr Hermann, es gibt Arbeitnehmer die beim 3. mal zu Spät kommen Arbeitslos sind. Den Arbeitgeber interessiert es dabei nicht wirklich ob sie eine Stellwerkstörung haben oder was auch immer. Die Realität sieht so aus: die CDU hat 58 Jahre einen Blödsinn gemacht wie den zu kleinen Heslacher Tunnel, einen völlig unwirtschaftlichen Kellerbahnhof durch gewunken. Durch dieses Desaster ist unmöglich eine unterirdische B14 zu bauen. Die Grünen bekommen auch nichts auf die Bahn..... So werde ich wie so oft zur größten Wählergemeinschaft gehören, die der Nichtwähler.

Über solche hirnrissigen Ideen kann man mal wieder nur den Kopf schütteln, so was kann nur von einer planlosen und völlig durchgedrehten grünen Politik kommen. Schon heute werden doch alle Busspuren von Taxis, Lieferanten und Brezelkäufern so zugestellt, dass kein Bus mehr durchkommt, und die Stadt schaut untätig zu, anstatt abzuschleppen, das könne in Stuttgart ja angeblich nur die Polizei, die aber dafür keine Zeit hat. Und jetzt will man auch noch Umweltspuren??? Für wie blöd verkaufen uns eigentlich diese grünen es-gibt-kein-Denkverbot-Denker??? Wann beginnen die Grünen eigentlich mal, die wirklich Fakten zu begreifen und nicht nur auf irgend welchen imaginären Wolken zu schweben???

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