Karlsruhe Angela Merkel bei OB-Wahlkampf in Karlsruhe

Von dpa/lsw 

Badnerlied und Seitenhiebe auf Grün-Rot - in Karlsruhe hat die CDU mit Kanzlerin Merkel die heiße Phase zum OB-Wahlkampf eingeläutet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ingo Wellenreuther (CDU), Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe Foto: dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ingo Wellenreuther (CDU), Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe
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Karlsruhe - Mit dem Badnerlied und Seitenhieben gegen die grün-rote Landesregierung hat die CDU am Freitag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die heiße Phase des OB-Wahlkampfes in Karlsruhe eingeläutet. Karlsruhe als Stadt des Rechts und der Wissenschaft sei eine „Perle“, die in eine gute Zukunft geführt werden müsse. Den CDU-Kandidaten Ingo Wellenreuther unterstütze sie deshalb bei seinem „ehrgeizigen Vorhaben“. Den rund 1000 Besuchern rief Merkel zu: „Lassen Sie die Wahlentscheidung so ausgehen, dass Karlsruhe eine tolle Stadt in Deutschland bleibt.“

Den Kommunen sicherte sie Spielraum zu. „Wir wollen nicht alles nach Berlin geben und auch nicht alles nach Stuttgart - seit da Grün-Rot regiert schon gar nicht“, so Merkel unter viel Beifall. Auch Wellenreuther betonte: „Die Bedeutung der Wahl ist sehr groß.“ Eine grün-rote Landesregierung und ein grüner OB in Stuttgart - „Ich glaube, das reicht auch.“

In der ehemaligen badischen Residenz wird am 2. Dezember ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Wellenreuther will die Nachfolge von Heinz Fenrich antreten, der aus Altersgründen ausscheidet. Der SPD-Politiker und Kultusstaatssekretär Frank Mentrup sieht hingegen die Chance, die CDU nach mehr als 40 Jahren Herrschaft vom Thron zu stoßen. Er wird auch von den Grünen unterstützt.

Merkel war schon zur Unterstützung Turners nach Stuttgart gereist

Merkel war schon zur Unterstützung des Stuttgarter OB-Kandidaten Sebastian Turner in den Südwesten gereist. Damals vergeblich: Er war am vergangenen Sonntag klar gegen den Grünen-Bundestagsabgeordneten Fritz Kuhn unterlegen. Wellenreuther betonte jedoch: „Wir wählen eigenständig.“

Nach dem spektakulären Wahlsieg des Grünen Fritz Kuhn bei der Stuttgarter OB-Wahl wittern SPD und Grüne in Karlsruhe Morgenluft. Die CDU hat hingegen erkannt, dass sie ein Problem in Großstädten hat. So meinte CDU-Landeschef Thomas Strobl nach der Stuttgart-Wahl: „Die großen Städte sind für die CDU insgesamt ein schwieriges Pflaster geworden.“

Für die SPD will Kultusstaatssekretär Mentrup am 2. Dezember zeigen, dass noch mit den Sozialdemokraten zu rechnen ist. Die Grünen haben in der drittgrößten Stadt Baden-Württembergs darauf verzichtet, einen eigenen Kandidaten aufzustellen und unterstützen seine Wahl. Mentrup setzt neben den Grünen auch auf die Karlsruher Liste und die Piraten.

Wellenreuther bereitet sich indessen auf den nächsten hohen Besuch vor: Am Sonntag hat er seinen Parteifreund und Bundesumweltminister Peter Altmaier nach Karlsruhe eingeladen, um mit ihm ein Unternehmen zu besuchen, das ein neuartiges Verfahren entwickelt hat, bei dem Biomüll zu hochenergetischer, CO2-neutraler Biokohle umgewandelt wird.

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17 KommentareKommentar schreiben

Herzlichen Glückwunsch: Herzlichen Glückwunsch aus Stuttgart. Es zeigt sich immer mehr, Frau Merkel ist keine Hilfe für Kandidaten in BW. Es bewahrheitet sich, Ihr (da oben) kriegt uns (den Souverän) nicht los. Jetzt muß nur noch eine andere Politik gemacht werden.

Hurra, es ist geschafft!!!: Danke Frau Merkel für ihren Besuch. 55 % für den SPD-Kandidat Frank Mentrup, für Wellenreuther 35 % Das ist deutlich!!!! Dank an die Karlsruher Wähler, die dem 'schwarzen Spuk' ein Ende bereitet haben.

.. U wahl und merkelbesuch: wenn diese für die ..u dadurch genau so 'erfolgreich ' wird, wie die in schuttgart, dann bin ich absolut dafür , das die euronanny auch in KARLSRUHE den untergang der SCHWARZEN vorantreibt !!! zu etwas anderem SINNVOLLEN ist diese VEREINSKANZLERIN ja nicht nütze !!!

Taröööööö und schon ist sie wieder da!: Der Flug zahlt der Steuerzahler! Bringen tut es................N I C H T S!!!! Frau Merkel, Sie haben den Kahn selbst gegen die Hafenmauer gelenkt. Vollgas war halt nicht so gut! Blubb, blubb, ..............weg waren sie! Tschüüüüüs! Ada!

Ordnung muss sein: Zahlt das auch wieder das Bundeskanzleramt - obwohl Frau Dr. Merkel auch diese Reise in ihrer Eigenschaft als CDU-Vorsitzende unternimmt – und hinterher, wenn auch diese Wahl verloren ist, ist es auf einmal wieder „Sache der CDU“?!

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