Karlsruher CDU CDU nominiert Ingo Wellenreuther

sj, 28.01.2013 08:11 Uhr

Karlsruhe - Der Jurist Ingo Wellenreuther wird erneut im Wahlkreis 271, Karlsruhe-Stadt, für die CDU in den Bundestagswahlkampf ziehen. Am Freitagabend kürte ihn eine Mitgliederversammlung der Partei mit 265 Stimmen zum Wahlkreiskandidaten. Rund 50 Stimmzettel wurden nicht abgegeben, 52 Mitglieder stimmten mit „Nein“. Es ist die vierte Kandidatur des 53-Jährigen seit 2002. Im Vorfeld hatten rund 100 Parteimitglieder sich kritisch geäußert und verlangt, dass vor der Nominierung zuerst die Wahlschlappe bei der OB-Wahl im Dezember „gründlich aufgearbeitet werden“ müsse. Wellenreuther, der auch CDU-Kreisvorsitzender ist, war überraschend deutlich dem Mitbewerber von SPD und Grünen, Frank Mentrup, unterlegen, und hatte nur rund 35 Prozent der Stimmen erreicht.

„Die vergangenen sechs Wochen waren die schlimmsten meines Lebens“, sagte Wellenreuther nun. Der Ex-EnBW-Chef Gerhard Goll, der als langjähriges CDU-Parteimitglied offiziell im Unterstützerkreis des OB-Kandidaten Frank Mentrup aktiv war, hatte ihm seine Unterstützung für den Bundestag zugesichert.

 
 
Kommentare (6)
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JAN
29
neu-ulmer, 09:17 Uhr

Henschel

der Kommentar von Frau/Herrn Henschel zeigt, daß sie/er von den Ulmer Verhältnissen keine, aber auch garkeine Ahnung hat. Der Ulmer Raum hat in den vergangenen Jahren soviel Unterstützung bei der Vergabe von Forschungseinrichtungen und Zuschüssen profitiert, wieso soll dann Frau Schavan nicht unterstützt werden? Von den Vertreterninnen der SPD und Grünen, die beide dem Bundestag angehören, kommt nur heiße Luft und ideologisches Gerede.

JAN
28
Abwehrchef, 16:02 Uhr

Fehleinschätzung

Bei 39% Zustimmung bei der letzten Landtagswahl vom Untergang der CDU zu sprechen kennzeichnet einen nicht unerheblichen Realitätsverlust. Frau schavan zu verunklimpfen ohne dass wirklich kalr ist was Sache ist passt aber auch in dieses Bild.

JAN
28
Anarchzapfen, 15:52 Uhr

@Reigeschmeckter

Ihr Beitrag ist wirklich von nicht zu überbietender Ungerechtigkeit. Sie werfen hier Schmidchen und Schmiedel in einen Topf mit Stickelberger? Würden Sie Herrn Stickelberger kennen, könnten Sie ihn als sympathischen, kompetenten und angenehmen Politiker erleben. Würden Sie Schmidchen und Schmiedel kennen, bliebe wohl alles beim alten...

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