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München - Eier sind nicht nur zu Ostern beliebt: Jeder Bundesbürger nimmt im Jahresschnitt etwa 211 Eier zu sich - als Zutat in Lebensmitteln oder direkt als Frühstücks-, Spiegel- oder Rührei. In der eigenen Küche sollte man grundsätzlich nur möglichst frische Eier verarbeiten. Alte oder verdorbene Eier können Salmonellen übertragen oder zu Übelkeit führen, warnt der TÜV Süd.
Eine Salmonellen-Infektion durch alte Eier, die vor dem Verzehr nicht durcherhitzt wurden, kann eine schwere Magen- und Darmerkrankungen zur Folge haben. Je frischer ein Ei ist, desto weniger Vermehrungschancen haben Salmonellen.
Auf Sauberkeit achten
Für Gerichte mit nicht durcherhitzten Eiern sind daher besondere Regeln zu beachten. Die verwendeten Eier dürfen nicht zu lange aufbewahrt werden. Wichtig ist auch die Küchenhygiene: Wischlappen und Spültücher sind häufig zu wechseln und Oberflächen und Geräte sauber zu halten. Zudem sollte man sich vor der Zubereitung von Speisen mit rohen Eiern die Hände waschen.
Daheim sollten alle Eier stets kühl und trocken gelagert werden. Auffällig riechende Exemplare sind in jedem Fall zu entsorgen. Leicht beschädigte Eier, die noch nicht riechen, kann man noch zum Backen verwenden.
Perfektes Frühstücksei ab dem dritten Tag
Ein unbeschädigtes Ei ist ab dem Legetag mindestens vier Wochen lang haltbar. In den Handel gelangt es in der Regel zwei bis vier Tage nach dem Legen. Als Frühstücksei schmeckt das Ei ab dem dritten Tag richtig gut. Bis zum neunten Tag nach dem Legen dürfen Eier mit einer Banderole als "extra frisch" angeboten werden.

