Körschtalviadukt Bis Oktober eine Baustelle
Jan Georg Plavec, 08.01.2011 21:13 Uhr
Seit das Körschtalviadukt bei Stuttgart-Möhringen saniert wird, bilden sich dort im Berufsverkehr kilometerlange Staus. Foto: Steinert
Seit das Körschtalviadukt bei Stuttgart-Möhringen saniert wird, bilden sich dort im Berufsverkehr kilometerlange Staus. Foto: Steinert
Stuttgart - Die zahlreichen Pendler, die täglich auf der B 27 über das Körschtal fahren, haben die neuen Schilder bereits entdeckt: Die Sanierung des Körschtalviadukts dauert noch bis Spätherbst dieses Jahres. Das ist mehr als nur eine Formalie. Denn seit die Brücke bei Stuttgart-Möhringen saniert wird, bilden sich dort im Berufsverkehr kilometerlange Staus. Mancher Autofahrer fragt da, warum die Baumaßnahme inzwischen ein ganzes Jahr länger dauern soll als ursprünglich geplant.

Zu Beginn der Arbeiten im November 2009 war das Regierungspräsidium noch davon ausgegangen, das Körschtalviadukt binnen eines Jahres gänzlich saniert zu haben. Diese Zielmarke wurde anschließend beständig nach hinten korrigiert: Erst war von März 2011 die Rede, im Oktober wurde das Bauende für Mitte 2011 angekündigt, nun ist man bei Ende 2011 angelangt.

Bei Frost kann nicht saniert werden


Eine Sprecherin des Regierungspräsidiums machte am Freitag die umfangreichen Schäden am Brückenbeton sowie am Bewehrungsstahl, der zur Verstärkung von Betonteilen eingesetzt wird, für die Verzögerung verantwortlich. Man habe nicht damit gerechnet, das Material so umfassend austauschen zu müssen, sagte die Sprecherin: "Außerdem hat uns der Winter überraschend getroffen."

Bei Frost und Schnee könne nicht saniert werden, so das Regierungspräsidium. "Wir rechnen damit, dass Ende Februar oder Anfang März weitergebaut wird", erklärte die Sprecherin am Freitag. Dann wird die Erweiterung der Fahrstreifen in Richtung Stuttgart fortgeführt, ehe in einer letzten Bauphase die Fahrstreifen Richtung Tübingen an der Reihe sind.

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