Kommentar
Gegenwind für Porsche
Harry Pretzlaff,
24.02.2011 19:17 Uhr
Foto: dpa
Stuttgart - Bisher ist die Porsche Holding auf ihrem Weg aus der bedrohlichen Krise gut vorangekommen. Die Verschuldung ist deutlich verringert worden, und das Geschäft des Autobauers Porsche, der neben der VW-Beteiligung unter dem Dach dieser Holding angesiedelt ist, brummt. Trotz Branchenkrise hat der Stuttgarter Sportwagenhersteller eine hervorragende zweistellige Umsatzrendite geschafft. Die Perspektiven könnten so schön sein, wenn es die rechtlichen Auseinandersetzungen nicht gäbe, die wie eine dunkle Wolke über Porsche hängen.
Viele Anleger haben im Zuge des gescheiterten Versuchs der Übernahme von VW durch Porsche viel Geld beim Zocken mit VW-Aktien verloren und wollen nun Schadenersatz in Milliardenhöhe. Sie werden nicht lockerlassen, bis sie auch die letzte juristische Möglichkeit ausgeschöpft haben.
Es wird immer ungewisser, ob die Verschmelzung der Porsche Holding mit VW im nächsten Jahr über die Bühne gehen kann. In Amerika hat ein Gericht Investoren zunächst einmal abblitzen lassen. Sie sind in Berufung gegangen, obwohl die Chancen in solchen Fällen erfahrungsgemäß eher gering sind. Anders als in Amerika richten sich die Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft nicht gegen das Unternehmen, sondern gegen den früheren Vorstandschef Wendelin Wiedeking und den ehemaligen Finanzvorstand Holger Härter.
Wenn jedoch die Exmanager angeklagt und verurteilt werden sollten, werden verärgerte Anleger dies zum Anlass nehmen, Schadenersatz vom Unternehmen zu fordern. Das Tagesgeschäft des Autobauers Porsche dürfte durch den Rechtsstreit ebenso gebremst werden wie die engere Zusammenarbeit mit VW. Doch wie teuer der gescheiterte Übernahmeversuch das Unternehmen und die Aktionäre letztendlich zu stehen kommt, steht in den Sternen.
Viele Anleger haben im Zuge des gescheiterten Versuchs der Übernahme von VW durch Porsche viel Geld beim Zocken mit VW-Aktien verloren und wollen nun Schadenersatz in Milliardenhöhe. Sie werden nicht lockerlassen, bis sie auch die letzte juristische Möglichkeit ausgeschöpft haben.
Es wird immer ungewisser, ob die Verschmelzung der Porsche Holding mit VW im nächsten Jahr über die Bühne gehen kann. In Amerika hat ein Gericht Investoren zunächst einmal abblitzen lassen. Sie sind in Berufung gegangen, obwohl die Chancen in solchen Fällen erfahrungsgemäß eher gering sind. Anders als in Amerika richten sich die Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft nicht gegen das Unternehmen, sondern gegen den früheren Vorstandschef Wendelin Wiedeking und den ehemaligen Finanzvorstand Holger Härter.
Wenn jedoch die Exmanager angeklagt und verurteilt werden sollten, werden verärgerte Anleger dies zum Anlass nehmen, Schadenersatz vom Unternehmen zu fordern. Das Tagesgeschäft des Autobauers Porsche dürfte durch den Rechtsstreit ebenso gebremst werden wie die engere Zusammenarbeit mit VW. Doch wie teuer der gescheiterte Übernahmeversuch das Unternehmen und die Aktionäre letztendlich zu stehen kommt, steht in den Sternen.
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Gegenwind für Porsche
tja, erst den dicken Max spielen und jetzt Zähneklappernd im Keller sitzen! So ist das, wenn man Fehler macht! Aber Rettung ist in Sicht allerdings nur noch für 4 Wochen! MischterPräsident Mappus könnte doch....... Eine neue Beteiligungsgmbh oder gleich mit der Neckarpri und den Gewinnen der EnBW Porsch für Baden-Württemberg retten, bvor die bösen Niedersachsen mit dem Geld von BW die Macht bei Porsche an sich reisen! Ein Schelm wer böses dabei denkt!