Für Daimler-Mitarbeiter läuft es derzeit besonders gut. Erst wurde die Tariferhöhung auf Februar vorgezogen » (plus 2,7 Prozent), dann gleich zwei Sonderzahlungen angekündigt ». Ende Februar überweist der Stuttgarter Autobauer zunächst einmal 125 Millionen Euro Jubiläumsbonus an die Belegschaft. Die Zahlung ist gestaffelt und abhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Minimal sollen 200 Euro, maximal sollen 1000 Euro pro Mitarbeiter überwiesen werden. Dazu erhält jeder Tarifmitarbeiter eine Erfolgsbeteiligung von pauschal 3150 Euro, die Ende April ausgezahlt werden soll. Die neueste Idee: Belegschaftsaktien, Details sollen nach StZ-Informationen » in den nächsten Wochen verkündet werden. Foto: dpa
Stuttgart - Daimler hat bei der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt kein gutes Händchen. Der Autobauer hat sein Gewinnziel am Dienstag kräftig angehoben. Doch die Daimler-Aktie ging auf Talfahrt und war der größte Verlierer unter den Dax-Werten. Dass der Stuttgarter Konzern solche irritierenden Kursbewegungen auslöst, hängt damit zusammen, dass er seine Informationen häppchenweise in einer Weise präsentiert, die Anlegern Rätseln aufgeben kann. Denn schon vor zwei Wochen hat Daimler überraschend einige Eckdaten zur Ertragsentwicklung im zweiten Quartal veröffentlicht. Zugleich kündigte der Konzern eine Anhebung der Prognose für das zweite Quartal an, ließ das Ausmaß aber offen. Zu den vorgelegten Eckdaten gab es allerdings nur wenige sehr knappe Erläuterungen, die kein klares Urteil über die Geschäftsentwicklung ermöglichten. Somit hat der Konzern eher die Spekulation befördert als Transparenz geschaffen.
Daimler hat in diesem Jahr bereits mehrfach Irritationen an den Börsen ausgelöst. Bei der Präsentation der Bilanz am 18. Februar kam es zu einem Kurseinbruch, weil der Verlust im vergangenen Jahr höher als erwartet ausgefallen war, zudem die Dividende gestrichen wurde und der damals in Aussicht gestellte Konzerngewinn die Börsianer enttäuschte.
Im April wiederum gab es einen kräftigen Kursanstieg, nachdem das Unternehmen das Gewinnziel für die beiden Sparten Mercedes-Benz und Lastwagen überraschend angehoben hatte. Dennoch hagelte es damals Kritik von Aktionärsvertretern und Analysten. Denn nur eine Woche zuvor hatte Daimler-Chef Dieter Zetsche auf der Hauptversammlung keinen Hinweis darauf gegeben, sondern das alte Gewinnziel bekräftigt.
Daimler-Chef Zetsche betont immer wieder, dass der Konzern in allen Bereichen Bestleistungen bieten wolle. Bei der Kommunikation mit den Kapitalmärkten gibt es hier noch einigen Nachholbedarf.
Der ungeprüfte Zwiwchenbericht der Daimler AG für das 1.Halbjahr 2010 (Konzernabschluss) signalisiert erfreulicherweise auch, dass der Autobauer immerhin wieder mit 952 Millionen Euro Ertragssteuer-
zahlungen die defizitären Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden nach einer jahrelangen Durststrecke dotieren muss, nachdem er noch in der Vorjahresperiode diese Haushalte durch Steuerstattungen in Höhe von 500 Millionen Euro belastete und den Finanzministern und den Stadtkämmerern zusätzliche Sorgenfalten in ihre Gesichter bügelte. Wenn das kein Grund zur Freude ist?!
Das Objekt befindet sich an einer sehr stark frequentierter Hauptstrasse (ca. 55.000 Autos täglich) in Zuffenhausen Schwieberdingerstr.55, von der A8...
11:33Mitch Winehouse: Whitney und Amy zusammen im Himmel »
London - Der Vater der Sängerin Amy Winehouse, Mitch Winehouse, sieht seine Tochter zusammen mit Whitney Houston im Himmel. "Ihre Musik wird niemals sterben", schrieb Winehouse beim Internetdienst Twitter. "Was für eine tolle Mädchenband im Himmel." Houston war gestern in einem Hotel in Beverly Hills gestorben. Amy Winehouse war im Juli 2011 im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung gestorben. Beide Sängerinnen hatten in den Jahren vor ihrem Tod immer wieder Probleme mit Drogen gehabt.
11:31Eil +++ Kapitän: Skibbe nicht mehr Hertha-Trainer »
Berlin - Hertha BSC hat sich nach nur fünf Spielen von Trainer Michael Skibbe getrennt. Das bestätigte der Kapitän des Berliner Fußball-Bundesligisten, André Mijatovic. Die Mannschaft sei vor dem Training darüber informiert worden. Der 46 Jahre alte Trainer war erst in der Winterpause verpflichtet worden, hatte in der Rückrunde aber alle vier Liga-Partien und das Viertelfinale im DFB-Pokal verloren. Wer beim nächsten Spiel auf der Trainerbank sitzen wird, ist noch unklar.
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Kairo - Wenige Stunden vor einem Treffen der Arabischen Liga zur Krise in Syrien haben Regierungstruppen erneut mehrere Oppositionshochburgen unter Beschuss genommen. Mindestens elf Menschen wurden nach Angaben von Aktivisten landesweit getötet, die meisten von ihnen in der Stadt Homs. Auch die Provinzen Daraa und Hama seien erneut angegriffen worden. Am Nachmittag wollen die Außenminister der Arabische Liga in Kairo über den Umgang mit dem Assad-Regime beraten. Die Liga war mit ihrem Ziel gescheitert, das Blutvergießen mit Hilfe der arabischen Beobachter zu beenden.
11:12Spannung vor Abstimmung im griechischen Parlament »
Athen - In der griechischen Hauptstadt wächst die Spannung: Das griechische Parlament beginnt am Mittag mit der Debatte über das neue harte Sparpaket von Ministerpräsident Lucas Papademos. Nach Angaben des Pressebüros des Parlamentes soll die eigentliche Abstimmung dann, wie oft bei überragenden Themen in Griechenland, um Mitternacht namentlich erfolgen. Eine Zustimmung des Parlaments zum Sparpaket gilt mit Blick auf die Mehrheitsverhältnisse in Athen als sehr wahrscheinlich. Für die Billigung ist eine Mehrheit der anwesenden Abgeordneten notwendig Das Parlament hat 300 Sitze.
11:09Schweizer Erdbeben mit Auswirkungen auf Südbaden »
Basel - Ein Erdbeben der Stärke 4,2 hat nach Schweizer Medienberichten am späten Abend die Schweiz erschüttert. Ausläufer des Erdstoßes erreichten auch Südbaden und den Bodenseeraum. Wie ein Polizeisprecher in Freiburg sagte, waren schwache Erschütterungen in Lörrach, Konstanz und Waldshut-Tiengen zu spüren. Besorgte Anrufer hätten sich bei der Polizei gemeldet. Berichte über Sachschäden gab es nicht. Der Erdstoß war besonders in Zürich und bis ins Baselbiet zu spüren. Laut Erdbebendienst der Technischen Hochschule Zürich sind bei Erdbeben dieser Stärke vereinzelt geringe Schäden möglich.