Kommentar zur Didacta
Wichtiger Impuls für Bildung
Inge Jacobs,
28.02.2011 07:20 Uhr
Die Bildungsmesse Didacta räumt dem Thema frühkindliche Bildung einen Schwerpunkt ein. Foto: Zweygarth
Stuttgart - Fünf Tage lang hat sich auf der Messe Didacta alles um das Thema Bildung gedreht. Rund 95000 Besucher haben die Gelegenheit genutzt, sich etwa über neue Schulbücher und Lernsoftware zu informieren und sich mit Kollegen und Fachleuten auszutauschen. Schon das ist ein Erfolg. Hinzu kommt, dass viele der Messebesucher Multiplikatoren sind und ihre Erkenntnisse in Lehrerkollegien und Kitas weiterverbreiten.
Auch die Verantwortlichen aus der Bildungspolitik haben sich in den Foren eingebracht und mussten sich nicht selten von Fachleuten den Spiegel vorhalten lassen – öffentlich. Auch das ist gut. Denn es zeigte sich, dass hochgelobte pädagogische Konzepte bei der Umsetzung im Alltag mitunter ihre Tücken haben. Es besteht zumindest die Hoffnung, dass dies manchem Entscheidungsträger die Augen geöffnet hat.
Fast immer geht es dabei um eine angemessene Ausgestaltung der Rahmenbedingungen – und somit auch um Geld. Bildung hat nun mal ihren Preis. Natürlich haben auch die Politiker unterschiedlicher Couleur die Messe genutzt, um sich vor der Landtagswahl in Szene zu setzen. Warum auch nicht. Letztlich hat das zur Folge, dass sie sich eingehend mit dem Thema Bildung auseinandersetzen mussten. Das kann nichts schaden. Und auch der breite Widerhall der Messe in der Presse hat dazu beigetragen, das wichtige Thema stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen und seine vielfältigen Facetten zu beleuchten und zu bewerten.
Für den Standort Stuttgart und die Region ist es nicht zu unterschätzen, dass die weltgrößte Bildungsmesse regelmäßig hier zu Gast ist. Das befördert nicht nur das Renommee des Verlagsstandorts und der Messe, die Didacta macht sich auch für die Firmen bezahlt. Denn der Bildungsmarkt ist ein hart umkämpftes Millionengeschäft. Und Messebesucher entscheiden mit darüber, welche Produkte angeschafft werden und welche nicht. Wo sonst haben sie die Möglichkeit, diese in einer solchen Bandbreite unter die Lupe zu nehmen?
Im Rückblick lässt sich sagen: Die Mischung aus Produktpräsentationen und Debatten hat sich bewährt, das Messekonzept ist aufgegangen. Wenn dann noch der ein oder andere Impuls sich in der Bildungspolitik niederschlägt und in Kitas, Schulen und Ausbildungsstätten ankommt, ist schon viel gewonnen.
Auch die Verantwortlichen aus der Bildungspolitik haben sich in den Foren eingebracht und mussten sich nicht selten von Fachleuten den Spiegel vorhalten lassen – öffentlich. Auch das ist gut. Denn es zeigte sich, dass hochgelobte pädagogische Konzepte bei der Umsetzung im Alltag mitunter ihre Tücken haben. Es besteht zumindest die Hoffnung, dass dies manchem Entscheidungsträger die Augen geöffnet hat.
Politiker müssen sich intensiv mit Bildung befassen
Fast immer geht es dabei um eine angemessene Ausgestaltung der Rahmenbedingungen – und somit auch um Geld. Bildung hat nun mal ihren Preis. Natürlich haben auch die Politiker unterschiedlicher Couleur die Messe genutzt, um sich vor der Landtagswahl in Szene zu setzen. Warum auch nicht. Letztlich hat das zur Folge, dass sie sich eingehend mit dem Thema Bildung auseinandersetzen mussten. Das kann nichts schaden. Und auch der breite Widerhall der Messe in der Presse hat dazu beigetragen, das wichtige Thema stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen und seine vielfältigen Facetten zu beleuchten und zu bewerten.
Für den Standort Stuttgart und die Region ist es nicht zu unterschätzen, dass die weltgrößte Bildungsmesse regelmäßig hier zu Gast ist. Das befördert nicht nur das Renommee des Verlagsstandorts und der Messe, die Didacta macht sich auch für die Firmen bezahlt. Denn der Bildungsmarkt ist ein hart umkämpftes Millionengeschäft. Und Messebesucher entscheiden mit darüber, welche Produkte angeschafft werden und welche nicht. Wo sonst haben sie die Möglichkeit, diese in einer solchen Bandbreite unter die Lupe zu nehmen?
Im Rückblick lässt sich sagen: Die Mischung aus Produktpräsentationen und Debatten hat sich bewährt, das Messekonzept ist aufgegangen. Wenn dann noch der ein oder andere Impuls sich in der Bildungspolitik niederschlägt und in Kitas, Schulen und Ausbildungsstätten ankommt, ist schon viel gewonnen.
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liebe StZ, löbliche Überschriften
"Wichtiger Impuls für die Bildung" " Politiker müssen sich intensiv mit Bildung befassen" ... klingt irgendwie zynisch, wenn man bedenkt, mit welcher Unverschämtheit Frau Merkel und Herr KT zu Guttenberg uns zur Zeit ohne rot zu werden zeigen, was sie von der Bildung ihres Volkes halten ...