Stuttgart - Eine moderne Wohnung ist schön – vorausgesetzt, man hat die Bauarbeiten hinter sich gebracht und man hat auch das Geld, den neuen Komfort zu bezahlen. Letzteres wird bei aufwendig energetisch sanierten Mietwohnungen zunehmend zum Problem, und zwar für Vermieter wie für Mieter. Die jüngsten preistreibenden Sanierungsfälle bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft SWSG sind da nur besonders krasse Beispiele.
Druck durch gesetzliche Vorgaben
So wie der Druck durch gesetzliche Vorgaben private Hauseigentümer wie gewerbliche Wohnungsgesellschaften vor immer größere finanzielle Aufgaben stellt, so wächst der Druck auf die Mieter. Sie sitzen bei großen Sanierungsmaßnahmen allemal in der Kostenfalle. Denn der Gesetzgeber erlaubt es Vermietern ausdrücklich, die Sanierungskosten auf die Mieter abzuwälzen. Um elf Prozent darf die Miete Jahr für Jahr steigen. Diese Regelung ist so vermieterfreundlich, dass große Investoren darin zunehmend ein gewinnträchtiges Geschäft entdecken. Zumal obendrein Sanierungszuschüsse, Steuerabschreibungen und Wertzuwächse locken. Öffentliche und genossenschaftliche Vermieter bekommen dagegen zunehmend Probleme, ihre sanierten Wohnungen bezahlbar zu halten.
Vor diesem Hintergrund gilt es festzuhalten, dass die SWSG nichts Unrechtsmäßiges tut. Selbst Mieterhöhungen von mehr als 60 Prozent sind zulässig. Aber nicht alles, was erlaubt ist, ist sozialpolitisch auch vertretbar. Mietsteigerungen dieser Größenordnung, die eine Mietervertreibung in Kauf nehmen, sind das nicht. Sie erinnern auch ohne Luxussanierung in erschreckender Weise an die Heuschrecken der Immobilienbranche. Immerhin stellt die SWSG nach Modernisierungsmaßnahmen einen Mieterwechsel von bis zu 30 Prozent fest, sonst üblich sind jährlich neun Prozent.
Unglaubwürdig und unsozial
Es muss auch zu denken geben, dass sich die Stadt Stuttgart beim jüngsten Verkauf der LBBW-Wohnungen als Garant gegen eine befürchtete Heuschreckenplage empfahl. Sie warb bei dem von ihr mitgetragenen Kaufangebot mit besonderem Mieterschutz, gerade auch gegen überhöhte Mietsteigerungen. Bei der eigenen Tochter dürfen es dann aber ruhig auch 60 Prozent und etwas mehr sein. Das passt nicht zusammen. Das ist unglaubwürdig und unsozial. Dass sich die Mieten trotzdem noch im Mittel des Mietspiegels bewegen, hilft den betroffenen Mietern reichlich wenig.
Für eine städtische Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, in solch krassen Fällen die Refinanzierung über einen längeren Zeitraum zu strecken. Die vom Mieterverein vorgeschlagenen zehn Prozent sind gleichwohl realitätsfremd und reichen nicht aus, um die Mietwohnungen langfristig zu erhalten. Aber zwischen 10 und 60 Prozent gibt es genügend mathematischen Spielraum für eine vernünftige Lösung.


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Willi hat Recht, denn
irgendwann ist die Immobilie ja bezahlt und dann schlägt die Steuer aus den Mieteinnahmen voll durch. Und im Erbfall muss noch Erbschaftsteuer bezahlt werden. Und wenn eine Immobilie finanziert wird, dann zahlt man ja an die Bank für die Zinsen, eventuell bei den Landesbanken, davon lebt dann wieder der Staat und die Landesbanken mit Ihren Politiker in den Räten können dann wieder Geld verzocken. Bei anderen Banken gehen die Zinsen in die Einnahmen wovon die dann wieder Steuern zahlen müssen. Der Staat kommt so immer zu seinem Geld. Das hat mit Sozialneid nichts zu tun. Im Gegenteil, so wird immer nur vom Staat kassiert und es wird jede Privatinitiative im Keim erstickt. Wer viel hat muss auch viel zahlen, das ist ja jetzt schon so, aber bei dem Staat kommt das halt nicht bei seinen eigenen Bürgern an sondern wird überall verteilt, nur nicht hier. Deshalb müssen Steuern runter und dann haben alle mehr Geld hier und der Staat muss endlich sparen.
Drecksäcke, die dies zu verantworten haben!
Und zwar alle!
Was Sie schreiben ist doch
Quatsch, das die Finanzierungskosten abgesetzt werden können ist doch klar. Aber nicht auf ewig. Das muss so sein, dass das Haus auch auf absehbare Zeit bezahlt ist. Und der Zinsanteil wir ja von Monat zu Monat sowieso automatisch kleiner. Deshalb entsteht bald Gewinn der Versteuert werden muss und am Ende steht halt je nach dem der höchste Steuersatz von ca. um die 40 % und durch die Anhebungs-pläne der Politiker sind ja 50 % im Raum. Ansonsten handelt es sich beim Finanzsamt, wenn Sie anders finanzieren als Hobby und dann können Sie gar nichts mehr abschreiben. Nicht zu verwechseln mit dem Einfamilien Haus, oder der Eigentumswohnung, da können Sie gar nichts abschreiben. Ich will ihnen aber hier keine Steuerberatung geben. Sie sind auf dem Holzweg. Auf jeden Fall kein Praktiker. Und das mit dem Sprit stimm auch. Und dazu zahlt noch jeder 19 % Mwst jeden Tag wenn er was kauft. Der Staat, die Politiker und die Beamten greifen jeden Tag mehrmals ab und für was, für ein eigenes Sorgenfreies und Planbares Leben. Und wenn Sie ein Haus haben dann tragen Sie auch noch das volle Risiko in jeder Hinsicht und haben damit nur Arbeit und Ärger und Vorschriften und Gesetze.... Deshalb gibt es immer weniger private Leute die ein Mehrfamilien - Haus wollen und lassen dieses Geschäftsfeld vermehrt den Immobilien - Firmen...