Kommunalwahl Stuttgart Die Stadtentwicklung ist bei der StZ-Podiumsdikussion das Reizthema

Von StZ 

Exklusiv Bei der Online-Podiumsdiskussion der Stuttgarter Zeitung am Dienstagabend haben die Spitzenkandidaten der Stuttgarter Parteien heftig über Stuttgart 21 und den Städtebau diskutiert. Hier können Sie sich eine Aufzeichnung der Diskussion ansehen.

Debatte mit den Spitzenkandidaten für den Gemeinderat im Newsroom der Stuttgarter Zeitung. Jürgen Zeeb (Freie Wähler), Peter Pätzold (Grüne), Alexander Kotz (CDU), Matthias Oechsner (FDP), Marita Gröger (SPD), Hannes Rockenbauch (SÖS), Thomas Adler (Linke) und Moderator Holger Gayer, Leiter der StZ-Lokalredaktion, von links nach rechts. Weitere Bilder sehen Sie in unserer Fotostrecke. Foto: Michael Steinert 23 Bilder
Debatte mit den Spitzenkandidaten für den Gemeinderat im Newsroom der Stuttgarter Zeitung. Jürgen Zeeb (Freie Wähler), Peter Pätzold (Grüne), Alexander Kotz (CDU), Matthias Oechsner (FDP), Marita Gröger (SPD), Hannes Rockenbauch (SÖS), Thomas Adler (Linke) und Moderator Holger Gayer, Leiter der StZ-Lokalredaktion, von links nach rechts. Weitere Bilder sehen Sie in unserer Fotostrecke.Foto: Michael Steinert

Stuttgart - Fünf Tage vor der Wahl hat die Stuttgarter Zeitung am Dienstagabend den Kandidaten aller Couleur noch einmal gründlich auf den Zahn gefühlt. Im Newsroom der StZ setzte der Leiter der Lokalredaktion, Holger Gayer, den Schwerpunkt der Diskussion auf die Entwicklungschancen in einer sich rasant veränderten Stadt. Die Diskussion wurde auf stuttgarter-zeitung.de live ins Internet übertragen.

Rede und Antwort standen Peter Pätzold (Grüne), Alexander Kotz (CDU), Marita Gröger (SPD), Jürgen Zeeb (Freie Wähler), Matthias Oechsner (FDP), Hannes Rockenbauch (SÖS) und Thomas Adler (Linke). Sorgen wurden laut, dass das am Reißbrett entstandene Quartier zwischen Bahnhof und Stadtbibliothek zu großteilig und vor allem im Erdgeschoss zu wenig belebt ist, um sich eines Tages zu einem urbanen Stadtviertel zu entwickeln.

Auch die Großprojekte Milaneo, Neckarpark und Rosensteinviertel kamen aufs Tapet. Größeren Raum nahmen daneben das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 und der Straßenverkehr ein.

Eine Aufzeichnung der Diskussion ist unter dem Reiter "Video" oben abrufbar. Wegen anfänglichen Problemen beim Ton haben wir die Anmoderation von Holger Gayer leicht gekürzt.

Kommunalomat zur Wahl in Stuttgart
 
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die normierte autogerechte Stadt Stuttgart: Die CDU und die Freien Wähler Stuttgart verpassen erneut die Möglichkeit, eine bürgernahe und menschenorientierte Stadtpolitik und Stadtentwicklung in Stuttgart zu realisieren. Stattdessen wird weiterhin auf die einseitige Industrie- und Wirtschaftsorientierung gesetzt. das diktat der autogerechten Stadt wird weiterhin umgesetzt. Ein zweiter Heslacher Tunnel sogar gefordert, der noch mehr Verkehr in den engen Talkessel zieht. Noch mehr soll der Neckar und das Neckarufer industriell genutzt werden. Die Chance einer Öffnung des Neckars für die Bürger und Menschen wie in München mit der Isar bereits seit langem realisiert, auch hier Fehlanzeige in Stuttgart. Die CDU Stuttgart und die Freien Wähler Stuttgart haben den Anschluss an die Menschen verpasst, ein urbanes, vielfältiges und regionalidentitätsbezogenes politikverständnis aufzuzeigen. Stattdessen wird im hinfälligen diktat der autogerechten Stadt verharrt. Schockstarre. Keine Alternativen zur menschenorientierten und naturnahen Vielfalt, statt dessen lediglich Autos, Verkehr, Wirtschaft, standardisierte Konsumgeschäfte und Industrie. Armutszeugnis für Stuttgart. Stuttgart wird rein als Arbeits- und Konsumort gesehen. Die Wirtschaft und Industrie hat diesen Ansatz in das Parteibuch der CDU und der freien Wähler geschrieben. Eine tragisch schlechte Kommunalpolitik durch CDU und Freie Wähler in Stuttgart. Und tragisch für Stuttgart wie der ehehmalige Charme, Geschichte und Identität umgebaut und verloren gegangen worden ist. Zum Leidwesen von Stuttgarts Bürger- zum Wohle der Industrie.

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