Krawalle in Heilbronn 14 Polizisten bei Kurden-Demo verletzt

Von red/dpa/lsw 

400 kurdische Männer, Frauen und Kinder haben in Heilbronn unter dem Motto „Freiheit für Abdullah Öcalan“ demonstriert. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Bei den Auseinandersetzungen wurden 14 Beamte verletzt. Foto: dpa
Bei den Auseinandersetzungen wurden 14 Beamte verletzt.Foto: dpa

Heilbronn - Bei einer Demonstration von Kurden in Heilbronn sind am Samstagnachmittag 14 Polizisten meist durch Feuerwerkskörper verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, zogen knapp 400 kurdische Männer, Frauen und Kinder unter dem Motto „Freiheit für Abdullah Öcalan“ durch die Stadt. Einige skandierten laut Polizei verbotene Parolen und zeigten verbotene Fahnen. Als es immer wieder zu Störungen durch etwa 80 Teilnehmer kam, drohte die Polizei mit der Auflösung der Versammlung.

Bei der Abschlusskundgebung flogen dann Böller gegen Polizisten. Mithilfe von Polizeireitern nahm eine Spezialeinheit fünf der mutmaßlichen Anstifter und Beteiligten der Krawalle fest. Sie sind inzwischen wieder auf freiem Fuß, gegen sie wird aber weiter ermittelt. Zu Verletzten unter den Versammlungsteilnehmern ist der Polizei bislang nichts bekannt.

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PKK, die Geistesbrüder der Antifa: Man sollte vielleicht präzisieren, daß es sich nicht einfach um eine "Kurden-Demo", sondern vielmehr um eine Demo der verbotenen linksextremistischen PKK gehandelt hat, wie anhand des Mottos klar erkennbar ist. Die PKK sind die Geistesbrüder der deutschen Antifa und haben nicht so sehr das Wohlergehen des kurdischen Volkes, sondern die kommunistische Weltrevolution im Blick. Bei uns im Norden marschieren in der Regel immer Antifa-Leute bei PKK-Demos zur Unterstützung mit. Daß es da Probleme mit Böllern und Störungen gibt, paßt hervorragend in dieses Gesamtbild.

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