Nürtigen/Bonn - Ein Osterfest ohne Eier - das ist undenkbar. Es ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und ewiges Leben, aber auch für Opfer und Liebesgabe. Nur: Wenn an den Feiertagen die bunten Frühstückseier und noch dazu das Rührei aus den in letzter Minute ausgepusteten Eiern verzehrt werden sollen, dann wird aus dem Genuss schnell Überdruss. Also ist frühzeitige Eierplanung angesagt.
Frühzeitig mit dem Präparieren der Eier beginnen
Mit dem Auspusten kann man schon lange vor Ostern beginnen. Im Idealfall werden sie sofort frisch verarbeitet. Zur Not können ausgepustete Eier auch wenige Tage in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahrt werden. Je nach Speiseplan müssen ein oder mehrere Gefäße zur Portionierung bereitstehen.
„Zuerst werden die möglichst frischen, unversehrten Eier mit einem Lappen mit warmem Spülwasser ganz vorsichtig abgewischt, um den Herkunftsstempel zu entfernen“, erklärt Ruth Waizenegger, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Baden-Württemberg in Nürtingen. Anschließend werden sie mit Küchenkrepp trockengerieben.

