Kuhn tritt OB-Amt an Kretschmann wünscht „glückliche Hand“

dpa/lsw, 07.01.2013 17:37 Uhr

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat seinem Parteifreund Fritz Kuhn am Montag eine „glückliche Hand“ für sein neues Amt als Stuttgarter Oberbürgermeister gewünscht. Kuhn bringe Analysefähigkeit, Sachkompetenz und Durchhaltevermögen mit. „Ich denke, das sind die besten Voraussetzungen dafür, dass er ein guter Oberbürgermeister wird“, sagte Kretschmann bei der offiziellen Amtseinführung Kuhns.

Als gemeinsame Aufgaben nannte Kretschmann unter anderem den Ausbau der Kleinkindbetreuung und das Bahnprojekt Stuttgart 21. „Bei all diesen Themen sind wir an einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit interessiert“, sagte der Ministerpräsident. Kuhn hatte den Grünen mit seiner Wahl im Oktober 2012 den ersten OB-Posten in einer Landeshauptstadt beschert. Amtsvorgänger Wolfgang Schuster (CDU) war nach 16 Jahren nicht mehr angetreten.

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Kommentare (8)
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JAN
08
VWL-er, 11:17 Uhr

Der durch S21 entstehende volkswirtschaftliche Schaden

Die permanenten Zugverspätungen durch Ausfall von Gleis 10 sind erst der Anfang. Sozusagen zum einstimmen. Sollte '21' gebaut werden, kommt die S-Bahn gänzlich aus dem Takt, Fernreisende verpassen ihre Anschlüsse, und Dauerstaus in der Stadt werden über Jahre die Regel - nicht nur zur Hauptverkehrszeit sondern von morgens bis abends. Die Luft wird durch weitere Innenstadtverdichtung noch schlechter, gesundheitliche Schäden nehmen zu. Wer kommt für den volkswirtschaftlichen Schaden auf?

JAN
08
Das Ende unserer schönen Stadt, 10:47 Uhr

begann mit der Abholzung des Schlossgartens.

Und: Arbeitsplätze sind genauso wichtig, wie Natur. Und Solidarität der Menschen untereinander. Vielleicht kann man das früher oder später tatsächlich verstehen.

JAN
07
Burkhard, 20:57 Uhr

Gezielte Leser-Täuschung

Typisch Stuttgarter Zeitung: 'Als gemeinsame Aufgaben nannte Kretschmann unter anderem das Bahnprojekt Stuttgart 21.' Das ist natürlich glatt gelogen: In Wahrheit hat Kretschmann auf die durch das Tiefbahnhöfle-Projekt verursachten Probleme hingewiesen, die gemeinsam angegangen werden müssen. Wer soll so etwas abonnieren?!

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