Kulturförderung
CDU will Kriterien verschärfen
Thomas Braun,
15.03.2010 07:47 Uhr
Stuttgart - Die CDU-Fraktion im Gemeinderat will die Förderung für städtische Kultureinrichtungen künftig von zusätzlichen Kriterien abhängig machen. So sollen die Zuschüsse etwa an einen noch festzulegenden verbindlichen Mindestanteil des Programmangebots für Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen ausländischer Abstammung geknüpft werden. Die Kultureinrichtungen werden zudem aufgefordert, einen bestimmten Anteil ihrer Veranstaltungen in den Grenzen des Stadtgebiets abzuhalten sowie einen Mindestanteil an Eigeneinnahmen aus Mitgliedsbeiträgen oder Eintrittspreisen nachzuweisen, um in den Genuss städtischer Zuschüsse zu kommen.
Ein weiterer Vorschlag: künftig sollen ausschließlich Kultureinrichtungen gefördert werden, die ihren Sitz in der Landeshauptstadt haben. Über ihren Antrag will die CDU auf der Klausurtagung des Kulturausschusses am 23. März diskutieren. Dort sollen die Kulturschaffenden selbst Ideen präsentieren, wie sie die benötigten 450.000 Euro beibringen wollen, zusätzlich zu den im Kulturhaushalt bereits eingesparten 3,8 Millionen Euro. Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann wertet den Vorstoß der CDU als Einstieg in eine Strukturdebatte über die Kulturförderung: "Das halte ich für wichtig und notwendig."
Ein weiterer Vorschlag: künftig sollen ausschließlich Kultureinrichtungen gefördert werden, die ihren Sitz in der Landeshauptstadt haben. Über ihren Antrag will die CDU auf der Klausurtagung des Kulturausschusses am 23. März diskutieren. Dort sollen die Kulturschaffenden selbst Ideen präsentieren, wie sie die benötigten 450.000 Euro beibringen wollen, zusätzlich zu den im Kulturhaushalt bereits eingesparten 3,8 Millionen Euro. Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann wertet den Vorstoß der CDU als Einstieg in eine Strukturdebatte über die Kulturförderung: "Das halte ich für wichtig und notwendig."
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