Kursmanipulation
Wiedeking wird teilweise entlastet
rtr,
24.02.2011 07:43 Uhr
Foto: dpa
Stuttgart - Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft stellt Berichten zufolge einen Teil ihrer Ermittlungen gegen Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking ein. Ein im Sommer 2009 gegen den ehemaligen Porsche-Manager sowie gegen Ex-Finanzvorstand Holger Härter eingeleitetes Ermittlungsverfahren sei jetzt fast vollständig eingestellt worden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" » am Mittwoch vorab. Eine entsprechende Mitteilung werde die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag machen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ"). Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu nicht äußern.
Allerdings wäre Wiedeking deswegen noch nicht aus dem Schneider: Der "FAZ" zufolge sollen die Ermittlungen eingestellt werden, soweit es um den Vorwurf der "handelsgestützten Marktmanipulation" geht - der Vorwurf, die Öffentlichkeit falsch über die tatsächlichen Absichten informiert zu haben, die "informationsgestützte Kursmanipulation", stehe weiterhin im Raum. Laut "SZ" wurde zudem wegen eines "Anfangsverdachts" der Untreue ein neues Ermittlungsverfahren gegen Wiedeking und Härter eingeleitet.
Der Leitende Oberstaatsanwalt Siegfried Mahler hatte diese Woche erklärt, das Verfahren gegen die früheren Manager werde sich "sicher ins Jahr 2012 hineinziehen", aber für die kommenden Wochen die Veröffentlichung eines Zwischenstands angekündigt.
Wiedeking und Härter stehen nach Anzeigen der Börsenaufsichtsbehörde BaFin im Verdacht, im Zuge der letztlich gescheiterten Übernahme von Volkswagen falsche Angaben zu ihren Absichten gemacht und Börsenkurse damit gezielt beeinflusst zu haben. Die Ermittlungen kamen nach dem Ausscheiden Wiedekings und Härters im Sommer 2009 in Gang. Durch das Verfahren könnte sich die ursprünglich ab Ende 2011 geplante Verschmelzung von Porsche auf VW verzögern.
Porsche teilte am Mittwochabend mit, dass bei wesentlichen Verzögerungen des Verschmelzungsprozesses gegenüber dem Zeitplan der Grundlagenvereinbarung auch die Wahrscheinlichkeit eines Gelingens der Verschmelzung insgesamt sinke. Die Wahrscheinlichkeit, die Fusion wie bisher vorgesehen im laufenden Jahr auf den Weg zu bringen, sei von 70 auf 50 Prozent gesunken, teilte Porsche mit. Das Projekt könnte aber auch ganz scheitern: "Kommt es zu wesentlichen Verzögerungen des Verschmelzungsprozesses gegenüber dem Zeitplan der Grundlagenvereinbarung, sinkt nach Einschätzung des Vorstands der Porsche SE auch die Wahrscheinlichkeit eines Gelingens der Verschmelzung insgesamt", hieß es in der Erklärung weiter. Porsche gehe derzeit dennoch davon aus, dass ein erfolgreicher Abschluss der Prüfungen so rechtzeitig möglich sei, dass die Verschmelzung gegebenenfalls auch noch nach 2011 gelingen könne.
Allerdings wäre Wiedeking deswegen noch nicht aus dem Schneider: Der "FAZ" zufolge sollen die Ermittlungen eingestellt werden, soweit es um den Vorwurf der "handelsgestützten Marktmanipulation" geht - der Vorwurf, die Öffentlichkeit falsch über die tatsächlichen Absichten informiert zu haben, die "informationsgestützte Kursmanipulation", stehe weiterhin im Raum. Laut "SZ" wurde zudem wegen eines "Anfangsverdachts" der Untreue ein neues Ermittlungsverfahren gegen Wiedeking und Härter eingeleitet.
Fusion könnte sich verzögern
Der Leitende Oberstaatsanwalt Siegfried Mahler hatte diese Woche erklärt, das Verfahren gegen die früheren Manager werde sich "sicher ins Jahr 2012 hineinziehen", aber für die kommenden Wochen die Veröffentlichung eines Zwischenstands angekündigt.
Wiedeking und Härter stehen nach Anzeigen der Börsenaufsichtsbehörde BaFin im Verdacht, im Zuge der letztlich gescheiterten Übernahme von Volkswagen falsche Angaben zu ihren Absichten gemacht und Börsenkurse damit gezielt beeinflusst zu haben. Die Ermittlungen kamen nach dem Ausscheiden Wiedekings und Härters im Sommer 2009 in Gang. Durch das Verfahren könnte sich die ursprünglich ab Ende 2011 geplante Verschmelzung von Porsche auf VW verzögern.
Porsche teilte am Mittwochabend mit, dass bei wesentlichen Verzögerungen des Verschmelzungsprozesses gegenüber dem Zeitplan der Grundlagenvereinbarung auch die Wahrscheinlichkeit eines Gelingens der Verschmelzung insgesamt sinke. Die Wahrscheinlichkeit, die Fusion wie bisher vorgesehen im laufenden Jahr auf den Weg zu bringen, sei von 70 auf 50 Prozent gesunken, teilte Porsche mit. Das Projekt könnte aber auch ganz scheitern: "Kommt es zu wesentlichen Verzögerungen des Verschmelzungsprozesses gegenüber dem Zeitplan der Grundlagenvereinbarung, sinkt nach Einschätzung des Vorstands der Porsche SE auch die Wahrscheinlichkeit eines Gelingens der Verschmelzung insgesamt", hieß es in der Erklärung weiter. Porsche gehe derzeit dennoch davon aus, dass ein erfolgreicher Abschluss der Prüfungen so rechtzeitig möglich sei, dass die Verschmelzung gegebenenfalls auch noch nach 2011 gelingen könne.
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Was denn sonst?
100.000 Euro werden in die Untersuchung gesteckt! Wozu? Es weiß doch jeder heute, dass solche Verfahren entweder in einem Freispruch enden oder in einer Bewährungsstrafe und 2000 euro Spende. MAximal noch 1 Monat Haft auf Bewährung. Diese Leute haben das Land doch in der hand und machen was Ihnen gefällt.
Porsche - Was ist guter Ruf?
Licht und Ansehen über getaner Arbeit! Bravo, hier kann man doch klatschen! KOPFSCHÜTTELN!!!!!