Landesbank-Bilanz
LBBW will 2011 aus Verlustzone
rtr,
25.02.2011 10:16 Uhr
Die LBBW will ihre Wohnimmobilien nur als Gesamtpaket verkaufen. Foto: dpa
Stuttgart - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) will in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. Nach HGB-Rechnungslegung sei 2010 schon ein Jahresüberschuss vor Steuern von rund 300 Millionen Euro erzielt worden, nach einem Verlust im Vorjahr von 2,148 Milliarden, teilte die größte deutsche Landesbank am Donnerstag mit. Nach dem Bilanzierungsstandard IFRS dürfte aber ein Verlust vor Steuern von rund 340 Millionen Euro angefallen sein.
Im laufenden Jahr will das Institut vollständig aus der Verlustzone: Sofern es nicht zu neuen, dramatischen Einbrüchen an den Finanzmärkten komme, solle die LBBW in diesem Jahr sowohl unter IFRS als auch unter HGB schwarze Zahlen schreiben, kündigte LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter an. Mit dem operativen Kundengeschäft sei das Management "äußerst zufrieden". Firmenkunden- als auch Privatkundengeschäft entwickelten sich besser als geplant. Zudem sei die Risikovorsorge im Kreditgeschäft - auch infolge des Wirtschaftsaufschwungs - auf Konzernebene zuletzt auf unter 500 Millionen Euro gesenkt worden. Im Vorjahr sei das Dreifache zurückgestellt worden. Insgesamt reduzierten sich die Risikoaktiva im Konzern laut Mitteilung um 33 Milliarden auf 121 Milliarden Euro. Die Kernkapitalquote lag Ende 2010 bei 11,4 Prozent (Vorjahr: 9,8 Prozent).
Im laufenden Jahr will das Institut vollständig aus der Verlustzone: Sofern es nicht zu neuen, dramatischen Einbrüchen an den Finanzmärkten komme, solle die LBBW in diesem Jahr sowohl unter IFRS als auch unter HGB schwarze Zahlen schreiben, kündigte LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter an. Mit dem operativen Kundengeschäft sei das Management "äußerst zufrieden". Firmenkunden- als auch Privatkundengeschäft entwickelten sich besser als geplant. Zudem sei die Risikovorsorge im Kreditgeschäft - auch infolge des Wirtschaftsaufschwungs - auf Konzernebene zuletzt auf unter 500 Millionen Euro gesenkt worden. Im Vorjahr sei das Dreifache zurückgestellt worden. Insgesamt reduzierten sich die Risikoaktiva im Konzern laut Mitteilung um 33 Milliarden auf 121 Milliarden Euro. Die Kernkapitalquote lag Ende 2010 bei 11,4 Prozent (Vorjahr: 9,8 Prozent).
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Verluste durch MA-Abbau
Mich wuerde interessieren, welcher Anteil der Verluste durch die attraktiven Abfindungsangebote entstanden sind. Es ist doch grotesk, dass die seit Jahren komfortabel mit hohen Gehaeltern und bequemen Positionen Beschaeftigten nun auch noch durch voellig unberechtigte Zahlungen belohnt werden. Zahlungen, die die Bank nicht aus eigener Kraft leisten koennte. Ich als Steuerzahler lehne das ab. Bei jedem Kleinbetrieb gaebe es betriebsbedingte Kuendigungen und damit waere der Fall erledigt. Der bequemere Weg fuehrt halt ueber die Steuerkasse. Wir bezahlen die Klientel fuerstlich aus, die es sich seit Jahren gut gehen laesst und die uns durch ihr gieriges Verhalten Milliarden kostet. Die LBBW Banker lachen sich kaputt...
update
der artikel ist doch schon wesentlich näher an der realität. die altlasten aus 2005 (wer war da Ministerpräsident?) werden massiv reduziert
IRRSINN
rote zahlen schreiben, aber Boni zahlen, Halteprämien und Gehälter, die für 10 -30 Faxcharbeiter reichen ! Tanz auf dem Vulkan. Die nächste Krise kommt bestimmt, aber Merkel hilft!