Landtagswahl 2016 Stuttgart 21 spielt keine Rolle mehr

Das Hoffen der Gegner des Bahnhofsumbaus auf die Linken erfüllt sich nicht. Auch wenn in Hannes Rockenbauch einer der bekanntesten Stuttgart-21-Gegner ein Ergebnis weit über dem Landesschnitt einfährt.

  Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
 Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Die Zeiten, in denen die Frage, ob die Züge in Stuttgart besser im Tageslicht oder eine Etage tiefer halten, Wahlentscheidungen zumindest zum Teil beeinflussen konnte, scheinen seit spätestens Sonntag vorbei zu sein. Die organisierten Kritiker des Bahnprojekts Stuttgart 21, die im Vorfeld mächtig für die Linke getrommelt hatten, müssen zur Kenntnis nehmen, dass sich dieser Einsatz nicht ausgezahlt hat.

Selbst Hannes Rockenbauch, eines der prominentesten Gesichter der Stuttgart-21-Gegner, konnte als parteiloser Bewerber der Linken im Wahlkreis Stuttgart I nicht verhindern, dass dort Muhterem Aras von den Grünen das prozentual beste Ergebnis im ganzen Land eingefahren hat. „Das Flüchtlingsthema hat im Wahlkampf alles andere in den Hintergrund gedrückt. Es war nicht leicht, S 21, das weiter ein Thema fürs ganze Land ist, zur Sprache zu bringen“, sagt Werner Sauerborn, einer der Sprecher des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21. Gerne hätte er die ehemals Verbündeten von den Grünen an dieser Stelle gestellt. „Das ist eine gute Angriffsfläche gegen die grüne Verkehrspolitik“, so Sauerborn.

Hannes Rockenbauch hat mit 7,3 Prozent das Linken-Ergebnis im Wahlkreis gegenüber der Abstimmung von 2011 mehr als verdoppelt und liegt weit über dem Ergebnis, das die Partei landesweit erzielt hat. Rockenbauch hat damit auch Bernd Riexinger, den Bundesvorsitzenden der Partei, hinter sich gelassen. Der war in den Neckarvororten auf Stimmenfang gegangen. Auch Riexinger trat schon mehrmals als Redner bei mehreren Montagsdemos der S-21-Gegner auf.

Auch ein Wahlaufruf fruchtet nicht

Doch auch ein Wahlaufruf der sich gern als „Bewegung“ sehenden Kritiker des Bahnhofsumbaus, getragen unter anderem vom ehemaligen SPD-Fraktionschef im Stuttgarter Gemeinderat, Siegfried Bassler, sowie der Ex-Grünen-Landtagsabgeordneten, Rose Glaser, hat der Linken nicht über die Fünf-Prozent-Hürde geholfen. Sauerborn hält Rückschlüsse auf den Zustand der S-21-Gegner allerdings für nicht zulässig. Als Beweis führt er die Olympia-Bewerbung Münchens an. Trotz einer bewerbungsfreundlichen politischen Großwetterlage stellte Bayerns Landeshauptstadt ihre Bemühungen um das Großereignis 2022 ein, nachdem im November 2013 Bürgerentscheide keine Mehrheiten für die Sportveranstaltung brachten.

Protest soll nach Berlin getragen werden

Geschwächt sieht Sauerborn die Stuttgart-21-Gegner jedenfalls nicht. Er richtet vielmehr den Blick nach vorne. Am Dienstag und Mittwoch wollen die Kritiker des Bahnhofsumbaus mit Aktionen auf sich aufmerksam machen – wie so oft zuletzt in Berlin. In der Bundeshauptstadt tagt am Dienstag der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn. Das Aktionsbündnis hatte die Konzernaufseher aufgefordert, sich mit den vom Münchner Beratungsbüro Vieregg & Rössler vorgelegten Zahlen zu den Kosten für den Weiterbau und einen Ausstieg zu beschäftigen. Am Mittwoch debattiert der Verkehrsausschuss des Bundestags über die Regeln der Eisenbahn-Betriebsordnung. Hintergrund ist unter anderem das vielfach kritisierte Gefälle der Bahnsteiggleise im Stuttgarter Durchgangsbahnhof.

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489 KommentareKommentar schreiben

Nebelkerzen: Es ist wohl so dass über das Betriebsprogramm erst entschieden wird wenn die Bahn endlich den Nachweis der gleichen Sicherheit vorlegt. Und dazu schweigt die Bahn. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-genehmigung-fuer-gleisneigung-noetig.b9719c1c-4d16-4b72-9c42-b52ab8a6c96e.html

Bahn Konfusion: Ich glaube die Bahn weiss selber nicht was bei S21 gebaut wird. Einmal ist S21 Teil der Hochgeschwindigkeitsrasse Paris-Bratislawa. Wenn es aber darum geht Richtlinien dazu einzuhalten ist S21 nur eine Modernisierung einer Bestandsstrecke. Einmal ist es ein HBF wenn es dann aber um die Umsetzung der Richtlinien geht ist es eine Haltestelle.Bei dieser Kakophonie ist es doch unvermeidlich dass es zu Missverständnissen kommt. Aber einen neuen "Bahnhof" schräg zu bauen ist eine planerische Blindleistung die kein Mensch mit klarem Verstand ob Bahner oder Nichtbahner schön reden kann. (Mit Ausnahmer bekannter Foristen)

Gegner-Konfusion: Kakophonie und Missverständnisse gibt es doch vor allem auf Seiten der S21-Gegner. Ein Beispiel dazu sind auch Sie, Herr Maier.

Herr Anders: Die Bahn und das EBA könnten endlich mal klar kommunizieren wie S21 betrieben werden soll. Dazu gehört wie und mit welchen Zügen gefahren werden darf. Es gibt ja die S21 Kommunikationsplatform. Da finden sie aber nur kryptische Hinweise. Hier ein Beispiel, im PFB steht der Nachweis gleicher Sicherheit wurde erbracht und dann die Aussage des EBA im Bundestag dass es dazu keine Unterlagen gäbe und dieser Nachweis noch erbracht werden müsse.

Wie S21 betrieben werden soll? Ganz einfach, Herr Maier: Zug fährt in den Bahnhof ein und hält am Bahnsteig - Fahrgäste steigen aus - Fahrgäste steigen ein - Zug wird abgefertigt - Zug fährt wieder aus dem Bahnhof hinaus. Und das passiert so bis zu rund 40-mal in der morgendlichen Spitzenstunde und rund 26-mal je Stunde tagsüber. - - - Gefahren werden wird mit elektrisch betriebenen Zügen, die eine Tunnelzulassung haben, also entsprechende Brandschutzanforderungen erfüllen und eine Notbremsüberbrückung besitzen.

Herr Anders: Wenn es so einfach ist wie von ihnen geschildert bräuchte die Bahn wie zuletzt bei der Anhörung im Bundestag ja nicht so rumzueieren, Dass Züge anhalten und Passagiere aus- und einsteigen werden ist klar es geht mehr darum wie die Randbedingungen sind damit die Sicherheit der Passagiere gewährleistet wird,

herr Anders: Die Gegner sind sich einig dass der Bau eines Bahnhofs im Gefälle schwachsinnig ist. Bahnexperten mit ganz wenigen Ausnahmen auch.

Werter Herr Maier::: Bei jedem Fussballländerspiel, sind sich die Fans an den Stammtischen auch immer einig wie man es richtig macht und der Einzige der halt mal wieder keine Ahnung hat, sitzt auf der Trainerbank im Stadion .

Herr Hummler: Sie schmeissen wie üblich Nebelkerzen. Kein klar denkender Mensch plant einen Bahnhof im Gefälle. Punkt.

Herr Maier: kennen Sie alle klar denkenden Menschen?

Ich dachte: Sie seien Ingenieur ? Und nun betätigen Sie sich hier in dem Forum als Griffelspitzer ? Mir zumindest ist der von Herrn Carl Maier gebrauchte umgangssprachliche Begriff durchaus geläufig.Auch ohne das eine mir bekannte Menge denkender Menschen "alle " sein können, kann in dieser Menge Repräsentativität für allgemeingültige Überzeugung herrschen.Ob man freilich seiner Überzeugung zuwider handelt, hat nichts mit Logik, sondern mit persönlicher Integrität zu tun. Besser: Mit deren Gegenteil. Der Korrumpierbarkeit.

erfrischend zwanglos - desgleichen wohltuend fern von unerklärlichem Falsch und unnötig aufgepropfter Eitelkeit: ... somit im Ergebnis für mich als Ingenieur verständlich - da auch mit einer dem *Thema-21* dienlichem *Hintergrunds-Dialektik-21* zugeneigt und dem allgemeinen *Kontext-21* angemessen +++ So schätze ich die klar nachvollziehbaren, da klar strukturierten Beiträge von Carl Maier ein. +++ Dagegen scheinen die nur gelegentlich durch seine zu häufigen Vernebelungs-Attacken durchschimmernden Geistesblitze eines Ben Anders solch einer beispielgebenden *Diskussion´s-Kultur-21* leider eher nur einen fragwürdigen *Problem-Bärendienst-21* zu erweisen.

Übrigends: Wenn das stimmt was Bahn und EBA ausgesagt haben kann die Bahn noch viel Geld sparen, denn dann können ja nur vier Gleise genutzt werden.

Herr Maier: wollen Sie in die Fußstapfen von Herrn Spitzer, Herrn Renz und Frau Müller treten und sich hier lächerlich machen? - Übrigens, Sie haben es ja schon selbst fast richtig formuliert: "Wenn das stimmt was Bahn und EBA ausgesagt haben [sollen]" - So dumm sind die Planer bei der Bahn und die Kontrolleure beim EBA auch nicht, dass sie nur vier der acht Gleise benutzen wollen bzw. benutzen lassen. Für die wird es nämlich kein Haltepunkt sondern ein Bahnhof werden, der lediglich (ähnlich wie ein Haltepunkt) planmäßig keine Zugwenden, Rangierfahrten, Lokwechsel und Zugzusammenstellungen an den Bahnsteiggleisen haben wird.

Anders: da Sie mich gerade erwähnen, Herr Ostermann..wozu eigentlich einen Zweitaccount? Sie sind doch argumentativ nicht etwa überfordert?

Die Schwätzer vom Dienst: haben mal wieder nichts besseres zu tun als ihre Provokationen ganz zuoberst zu spammen und sich an den Reaktionen zu verlustieren. Tun sie ihnen weiter den Gefallen, die armen Würste haben doch sonst nichts. -- PS: speziell für den Guten Herrn Burghard der Blick auf die Arbeiten an der Bodenplatte -- http://webcam-bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/S21-Turm-01/s21-turm-01.jpg

Wiso Schwätzer: Wenn der bahnhof wie vom EBA bestätigt nur wie eine Haltestelle betrieben werden soll dann müsste bei der Einfahrt eines Zuges die Ausfahrtstrasse gestellt sein. Das hat dann die logische Folge dass nur 4 Züge gelichzeitig halten können,

Herr Maier +++: Wo bestätigt das EBA, das S 21 "nur als Haltestelle betrieben wird" ?++ Bitte um Verlikung einer offizielllen Aussage bzw, Stellungsnahme des EBA !

Herr Kruse: Zuletzt bei der Anhörung im Bundestag

Herr ostermann: Nur sie verwirren hier die Leute in dem sie ständig behaupten in dem neuen Bahnhof der durch Auflagen nur als Haltestelle betrieben werden darf könnten Züge wenden. Die Bahn das EBA und der Planfeststellungsbeschluss sagen dass nicht gewendet werden kann. Der plausible Grund dafür ist dass keine Bremsproben durchgeführt werden dürfen.

Und endgültig Schluss: Herr Maier, Sie haben sich offenbar die Strategie von Frau Müller angeeignet, statt auf die Argumente in Antworten zu Ihren Beiträgen einzugehen, längst beantwortet Fragen und längst widersprochene falsche Behauptungen in neuen Beiträgen nach ganz oben zu stellen, damit nicht sichtbar wird was für einen Quatsch Sie schreiben! Denn alles was Sie hier anbringen wurde unten bereits hinreichend diskutiert und widerlegt: mein Fazit war, dass Sie nicht in der Lage sind, das was im Planfeststellungsbeschluss geschrieben steht zu verstehen, was wahrscheinlich auch damit zu tun hat, warum sie die Bedeutungen von "und" und "oder" nicht auseinanderhalten können. __________________________________________________________________________________________ Als nun allerletzte Zusammenfassung meinerseits zu diesem Thema: Die Bahn, das EBA und der Planfeststellungsbeschluss stellen lediglich fest, dass Wenden im Betriebsprogramm nicht vorgesehen sind, ebenso wie andere Manöver, die Bremsproben erfordern würden. Deshalb konnte offen bleiben, inwiefern Bremsproben oder Wenden durchgeführt werden könnten. Ich hatte Ihnen jedoch den Wikipedia-Artikel zu Bremsproben bereits verlinkt, aus dem hervorgeht, dass es verschiedene Arten von Bremsproben gibt, und dass bei der für Wenden benötigten Art es zulässig ist, den Zug mittels Feststellbremsen zu sichern, während die Führerraumbremsventile der Druckluftbetriebsbremse geprüft werden. Denn da das Wenden weder an der Durchgängigkeit der Hauptbremsleitung noch an der Funktionsfähigkeit der Druckluftbremsen etwas ändert, braucht deren Funktion dabei nicht noch einmal geprüft werden.

Herr Ostermann: Wie sichern sie denn z.B. einen ICE1, bei dem die Feststellbremse nur bis 12,5 Promille Gefälle spezifiziert ist ?

Warum sollte ein ICE eine Bahnsteigwende machen wollen?: Die Fahrzeit nach zum Fernverkehr-Taktknoten Mannheim beträgt etwas mehr als 30 Minuten, daher hätte der Zug einen Aufenthalt von 50 Minuten am Bahnsteiggleis. Da kann er auch problemlos und zweckmäßig im Abstellbahnhof drehen. ______________________________________________________________________________________ Allerdings wird die ICE-Linie 22 (das ist nach meinem Kenntnisstand die einzige die in Stuttgart endet und mit einem ICE 1 bedient wird) nach der der Inbetriebnahme der NBS Stuttgart-Ulm sowieso bis München durchgebunden und wendet nicht mehr in Stuttgart.

Herr Ostermann: Ei neuer Bahnhof sollte sicheren, flexiblen Bahnverkehr zulassen und das hat mit Fahrplänen überhaupt nichts zu tun. Bei S21 braucht es Sondergenehmigungen für den Bahnhof und für die Filderstrecke. Glauben sie dass zukünftige TSI Normen auf den Sonderfall Stuttgart Rücksicht nehmen? Dadurch dass man von üblichen Normen abweicht schafft man sich auf lange Sicht nur Probleme.

"Ein neuer Bahnhof sollte sicheren, flexiblen Bahnverkehr zulassen": tut er ja. Allerdings wurde Eisenbahn-Infrastruktur stets zur Lösung der anstehenden Probleme geplant, und nicht wie Sie das wollen ins blaue Hinein. Der Kopfbahnhof mit seiner ehemals strickten Trennung von Vorort und Fernverkehr, bei denen Durchbindungen von Regionalzügen nicht vorgesehen waren und daher kaum sinnvoll möglich sind, zeigt dies recht deutlich. Insofern steigt mit S21 die Flexibilität ganz erheblich, denn je Richtung kann jedes Einfahrgleis jedes Bahnsteiggleis erreicht, und jedes Bahnsteiggleis jedes Ausfahrgleis. Somit können auch die beiden mittleren wendetauglichen Bahnsteiggleise aus und in jede Richtung befahren werden, und dass, ohne die Pünktlichkeit der S-Bahn zu gefährden, indem in deren 5-Minuten-Takt noch Regionalzüge eingeschoben werden müssten. ______________________________________________________________________________________ Und was nun "zukünftige TSI Normen" mit dem bald 30 Jahre alten ICE 1 zu tun haben sollen, erschließt sich mir leider nicht. --- Auch wenn es ihnen nicht passt, es ist längst Stand der Technik, das Züge ohne großen Aufwand im Gefälle wenden können.

Normen: Sie haben wieder viel geschreiben ohne darauf einzugehen dass bei S21 übliche Normen durch Sondergenehmigungen umgangen werden. Ich nehme mal an dass sich der Bahnverkehr auch weiterentwickelt und daher ist es immer problematisch sich von üblichen Normen zu lösen, da dann nicht gewährleistet ist dass neue Techniken einsetzbar sind.

Ja, warum auch : nur weil Sie wieder das Thema wechseln wollen, nachdem Sie hier mal wieder komplett widerlegt wurden? Und übrigens, die einzige Norm, die bei S21 durch eine Sondergenehmigung umgangen wird betrifft den Gleismittenabstand im Flughafentunnel. Alles andere wurde ganz normal genehmigt.

Herr Ostermann: Sie haben überhaupt nichts widerlegt. Die Aussagen von EBA und Bahn bestätigen meine Sichtweise und stehen im Gegensatz zu dem was sie hier angeblich bewiesen haben,

Genehmigt schon: Bahnhöfe sollten aber so gebaut werden dass 2,5 Promille Gefälle nicht überschritten wird. Hier z-B. die Regeln die für Feststellbremsen gelten: "Triebzüge und Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs müssen gemäß [2] und [4] bis zu einer Neigung von 5 ‰ durch die Feststellbremse alleine gesichert werden können."

am Rande: Der TGV ist so weit ich weiss genau so ausgelegt. Er kann bei Steigungen bis 5 ‰ anfahren ohne zurrückzurollen.

Sie Irrten: flexibler Bahnverkehr ist mit der Mini-Haltestelle eben nicht möglich. 1.) Flaschenhälse beim Flughafen und in Zuffenhausen 2.) deutlich geringere Leistungsfähigkeit 3.) nicht erweiterbar 4.) für Dieselfahrzeuge unbrauchbar 5.) kein Notfallkonzept bei Störungen 6.) fehlender Wartungsbahnhof. Sie können bis heute keinen dieser Kritikpunkte auch nur ansatzweise widerlegen. Also hören Sie doch endlich damit auf, diese Fehlplanung schön zu reden..

Herr Spitzer: vielleicht informieren sie sich erst einmal über das Projekt. Das könnten Sie z.B. unter www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de, und auf www.schlichtung-s21.de finden Sie ebenfalls Antworten zu den üblichen falschen Behauptungen.

Falschbehauptungen: Sie haben Recht, die Falschbehauptungen der Bahn wurden in der Schlichtung regelrecht pulverisiert und wie Sie sich sicher erinnern, wurde sogar Florian Bitzer (damals noch bei der SSB) live beim lügen ertappt. Was ich jetzt mit Ihrem Link zur Werbeplattform der Jägerstrasse anfangen soll, ... keine Ahnung

Wiso: sollen jetzt auf einmal nur die 2 mittleren Gleise wendetauglich sein? Man kann von jedem Einfahrgleis maximal 5 Bahnsteiggleise anfahren und nicht alle, falls sie dies mit ihrem trickreichen Satz so darstellen wollten.

Der Satz kann ja wohl kaum trickreich gewesen seinDer Satz kann ja wohl kaum trickreich gewesen sein: wenn selbst Sie ihn verstanden haben... -- Wendetauglich sind grundsätzlich im Notfall all Bahnsteiggleise, aber nur von den mittleren beiden erreicht man nach einer Wende die richtigen Ausfahrgleise.

Sehen sie: Ganz so flexibel ist S21 dann eben doch nicht. Aber egal es wird ja keine Wenden geben

Ja Schluss damit: Es ist so und da bleibe ich dabei. S21 konnte nur planfestgestellt werden, weil Züge nur halten und der Rest ist Verwirrspiel.

Herr Ostermann: Nur mal so am Rande möchte ich ihnen mal aufzeigen in welcher Art und Weise sie so argumentieren: mein Argument--- Züge können nicht wenden, weil sie keine Bremspobe machen könnnen-- Ihr Argument, kein Problem man kann Bremsproben mit der Feststellbremse machen--mein Argument, wie soll ein ICE1 die Feststellbremse nutzen wenn sie nur bis 12.5 Promille spezifizeirt ist-- ihr Argument, warum sollte ein ICE eine Bahnsteigwende machen wollen?

Sie sollten genauer lesen: ich habe stets von "den meisten Zügen" und "auch gerade moderne Züge" geschrieben, das das "problemlos" könnten. Das es älteres Material gibt, dass das nicht hergibt, ist auch klar. Da müssen dann eben zusätzliche Handbremsen, Feststellbremsen oder auch Radvorleger genutzt werden. Wenn aber gerade <5% der Züge in Stuttgart eine Bahnsteigwende machen müssen, dann wird man dafür auch problemlos Fahrzeuge finden, die dazu ohne großen Aufwand in der Lage sind.

Herr ostermann: Wenn man einen normalen bahnhof bauen würde brächte es ihre ganzen Winkelzüge nicht, denken sie mal darüber nach.

Es wird ein ganz normaler Bahnhof gebaut: dem Stand der Technik entsprechend, nicht wie anno 18 hundert Schnee, so wie vieles heutzutage gebaut wird was noch vor nicht allzu langer Zeit als nicht möglich oder zu gefährlich schien. Somit gibt's auch kein Problem außer man macht künstlich eines daraus wenn man den Lauf der Zeit nicht mitbekommen hat.

Nun ja: und wenn wir in Stuttgart bereits heute einen normalen Durchgangsbahnhof hätten, dann bräuchte es nicht die vielen Winkelzüge mit endenden und wendenden Züge, und damit zum umsteigen gezwungenen Passagieren, denn dann könnten auch die Regionalzüge problemlos durchgebunden werden. _______________________________________________________________________________________ S21 beseitigt unnötige Probleme und Aufwände (Bahnsteigwende bedingt zweiten Lokführer und/oder lange Wartezeiten) für 95% der Züge, und schafft diese für 5%. Einen Bahnhof der 100% Zufriedenheit schafft, ist an der Stelle nicht möglich. Nehmen wir dann also die 95%-Lösung, oder bleiben wir aus trotz bei der 5%-Lösung? Denken Sie mal darüber nach!

Herr Ostermann: Hier geht es nicht um den Kopfbahnhof sondern um die Längsneigung von S21. Netter versuch vom Thema abzulenken aber sie haben das Thema verfehlt.

Wieso: meine Ausführungen zeigen, dass die Neigung bei S21 kein großes Problem dar stellt, und mit dem gesamten Projekt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Status quo eintritt. Nochmals: Einen Bahnhof der 100% Zufriedenheit schafft, ist an der Stelle nicht möglich. Nehmen wir dann also die 95%-Lösung, oder bleiben wir aus trotz bei der 5%-Lösung? Denken Sie mal darüber nach! Wenn Sie darüber nicht nachdenken wollen, brauchen Sie nicht mehr zu antworten. Wenn Sie wieder vom Thema ablenken wollen, werden ich nicht mehr antworten.

Herr ostermann: Hier gehts um Sicherheit und da genügt mir 95% nicht. Die Bahn sollte jetzt endlich den nötigen Nachweis dafür erbringen, es wird langsam Zeit und dieser Nachweis sollte auch der Öffentlickeit zugänglich sein. Die Webseite auf die sie hier ständig verweisen wäre ja dazu geeignet.

Wenn es nach dem Guten Herrn Maier ginge: müsste es aus Sicherheitsgründen die gesamte Königstraße entlang mindestens mehrere Geländer zum Festhalten geben damit man sich auf dieser gefährlichen Steigung immer gut Festhalten kann...

Herr Zahn: Darf ich fragen wann ihnen zuletzt eine Eisebahn auf der Königstrasse begegnet ist ?

Nunja..: PC-Doktor Götz Zahn wohnt in Köln und da kann man wirklich nicht ewarten, dass er weiss, was in Stuttgart so vor sich geht..

Da haben Sie was missverstanden: die Sicherheit ist zu 100% gewährleistet. Dafür wäre dann bei maximal 5% der Züge ein höherer Aufwand zu betreiben, so kein geeignetes Triebfahrzeug eingesetzt wird, während derzeit für 95% der Züge eine höherer Aufwand betrieben wird, unabhängig vom Triebfahrzeug.

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