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zum Thema
Stuttgart - Man mag es kaum glauben, aber Lebensmittelvergiftungen, die der Verbraucher aufgrund eines unhygienischen Verarbeitungsprozesses in der eigenen Küche verursacht, sind im Vergleich weit häufiger als große Lebensmittelskandale. Das Wissen über korrekte Verarbeitungsprozesse scheint im Zeitalter konfektionierter Lebensmittelproduktionen tendenziell abzunehmen.
Fleisch zum Beispiel ist ein empfindliches Lebensmittel und nicht keimfrei, sagt Christiane Manthey, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Neben den antibiotikaresistenten MRSA-Keimen könne das Lebensmittel auch mit Salmonellen verunreinigt sein. Deshalb ist es wichtig, alle Fleischprodukte stets gut durchzugaren, damit Keime abgetötet werden. Als Faustregel gilt: eine Kerntemperatur von 80 Grad ist ideal. Rohes Fleisch und Geflügelprodukte müssen außerdem getrennt von anderen Lebensmitteln im Kühlschrank gelagert werden, damit sie nicht mit anderen Produkten in Kontakt kommen und diese "anstecken".
Vorsicht beim einfrieren und auftauen von Fleisch
Jegliches Fleisch gehört in ein geschlossenes Behältnis. "Tiefgefrorenes gibt man in ein Gefäß mit Siebeinsatz, deckt es ab und lässt es im Kühlschrank auftauen", rät Manthey. Auf keinen Fall sollte man Fleisch im Tiefkühlbeutel auftauen, da es dann regelrecht vom Auftauwasser durchtränkt wird. "Da verteilen Sie sämtliche Keime auf dem Fleisch besonders gut", sagt Manthey. Auch die sensorische Qualität nimmt dabei Schaden.
Ist Fleisch aufgetaut, sollte es abgespült und trocken getupft werden. Besonders empfindliches, verpacktes Fleisch wie Hackfleisch oder Geflügelfleisch ist häufig mit einem Verbrauchsdatum und einer Lagertemperatur zwischen zwei und vier Grad gekennzeichnet. Nach Ablauf des Datums darf es nicht mehr verkauft werden. Es sollte auch nicht mehr verzehrt werden. "Wenn der Kühlschrank die angegebenen Temperaturen nicht einhält, muss das Lebensmittel schneller verarbeitet und gegessen werden", sagt Manthey.
Zudem ist Hygiene das A und O: Spüllappen sind gut auszuwaschen und zu trocknen, zudem sollten sie häufig gewechselt werden. Außerdem müssen Messer und Arbeitsbrettchen, die mit Fleisch in Berührung kamen, sorgfältig gereinigt werden.


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@Wahlbürger
Sie scheinen sich ja sehr gut auszukennen. Allerdings verunsichert mich nun mein neu hinzugewonnenes Wissen über Vollkornbrot. Ich esse sehr gerne Vollkornbrot, es können aber durchaus auch mal vier Scheiben sein. Und das zu einer! Mahlzeit. Wenn zwei Scheiben schon den Tagesbedarf an Protein decken, laufe ich dann Gefahr einen Proteinschock zu erleiden? Oder würden Sie für diesen Fall dünnere Scheiben empfehlen? Und was passiert, wenn ich auch noch Magerquark auf mein Brot schmiere?
Zwei Scheiben Vollkornbrot
decken den Eiweissbedarf eines Erwachsenen für einen Tag. Es muss daher nicht immer Fleisch sein, zumal Fleisch durch die Schlachtfette, das heisst gesättigte Fettsäuren und Purine eine schwere Stoffwechselhypothek nicht nur für den Kranken darstellt und damit wohl eher nur als Nahrungsmittel statt Lebensmittel wie hier in dem Artikel zu bezeichnen ist. Einmal die Woche Fleisch aus sicherer Quelle gewonnen ohne Antibiotika und Massentierhaltung wer ohne nicht kann und das frisch holen, dann erübrigen sich die ganzen guten Ratschläge des Artikels, die erst notwendig werden mit Fleischüberkonsum und damit Massentierhaltung. Wer so handelt trägt im Übrigen erheblich zum Klima- und Umweltschutz bei http://www.stromauskunft.de/de/html/klima/fleischkonsum-und-klimawandel-.html