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Leonberg 3200 Anträge fürs LEO-Schild

Kein Autorenname vorhanden, 17.01.2013 16:53 Uhr
Leonberg – Der Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat grünes Licht gegeben und die Entscheidungen des Kreistages respektiert. Er hat dem Verkehrsministerium in Berlin vorgeschlagen, das LEO-Kennzeichen wieder zuzulassen. Der Pressesprecher des Landratsamtes Böblingen, Dusan Minic, gibt Auskunft darüber, wie es denn nun mit LEO weitergeht.
Wie viele Vorbestellungen gibt es aktuell? Waren das mehr oder weniger als ursprünglich angenommen?
Im Moment haben wir rund 3200 Reservierungen. Da wir bisher keine Wiedereinführungen von Kennzeichen hatten, war es schwer einzuschätzen, wie viele Autofahrer auf LEO wechseln wollen. Als Anhaltspunkt: in den Altkreiskommunen, die im Landkreis Böblingen liegen, sind mehr als 70 000 Fahrzeuge angemeldet.

Nun hat das Land in Person von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) den neuen alten Kennzeichen zugestimmt. Wie geht’s jetzt weiter?
Das Land muss beim Bund die Wiedereinführung der Kennzeichen anmelden, und der Bund muss zustimmen. Erst dann bekommen wir wiederum eine Info, dass Fahrzeuge mit LEO-Kennzeichen zugelassen werden dürfen.

Und wann können die Vorbesteller denn nun mit den ersehnten Kennzeichen rechnen?
Das ist für uns schwer einzuschätzen, wir sind da auf schnelle Bearbeitung durch Land und Bund angewiesen. Sobald wir die Freigabe vom Bund haben, können wir aber schnell starten. Das werden wir dann auch rechtzeitig ankündigen.

Ändert sich beim Landratsamt durch die Kennzeichen etwas im Alltagsgeschäft? Entsteht ein Mehraufwand?
Nein, für uns sind das entweder normale Ummeldungen oder Neuanmeldungen von Fahrzeugen. Die Kollegen in den Zulassungsstellen müssen bei der Auswahl des Kennzeichens lediglich von BB auf LEO wechseln. Für die Bürger wird dann noch die jeweilige Gebühr fällig. Übrigens: wer sich Wartezeiten bei der Zulassung sparen will, kann online auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lrabb.de einen Termin ausmachen.