Lokale Reportage
Theodor-Wolff-Preis für Buchmeier
dpa,
20.05.2010 11:38 Uhr
Foto: Zweygarth
Berlin (dpa) - Der Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen geht dieses Jahr an sechs Journalisten: In der Sparte Lokales werden Detlef Schmalenberg ("Kölner Stadt-Anzeiger") und Frank Buchmeier ("Stuttgarter Zeitung") geehrt, wie der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Donnerstag in Berlin mitteilte.
Lesen Sie hier die preisgekrönte Geschichte "Eines Morgens an der Sonnenuhrhütte" »
Den Preis in der Kategorie Allgemeines bekommen Arne Perras ("Süddeutsche Zeitung") und Sabine Rennefanz ("Berliner Zeitung"). Siegerin in der Sparte Kommentar/Glosse/Essay ist Jana Hensel von der "Zeit". Für sein Lebenswerk wird der Kulturkritiker Joachim Kaiser ("Süddeutsche Zeitung") ausgezeichnet.
Die Preise werden am 8. September bei einem Festakt in Bremen überreicht. Sie sind pro Kategorie mit 6000 Euro dotiert. Der Theodor-Wolff-Preis, der an den langjährigen Chefredakteur des "Berliner Tageblatts" erinnert, ist die renommierteste Auszeichnung der deutschen Zeitungsbranche.
Der Sprecher der Jury, der frühere dpa-Chefredakteur Wilm Herlyn (Essen), würdigte den Angaben zufolge die hohe Qualität der eingereichten Beiträge. Beeindruckend seien dieses Jahr besonders die Vielfalt und der journalistische Anspruch der Arbeiten aus den Lokalredaktionen. Insgesamt hatten sich 413 Journalisten an der Ausschreibung beteiligt.
Schmalenberg erhält die Auszeichnung für seinen Artikel "Das Milliarden-Puzzle", der nach Ansicht der Jury in einer "hervorragend recherchierten Dokumentation" den Einsturz der Kölner U-Bahnbaustelle ausleuchtet. Buchmeier schildere in seinem Beitrag "Eines Morgens an der Sonnenuhrhütte" ohne jede Sozialromantik, wie eine Frau einem im Wald lebenden Penner wieder in die Gesellschaft zurückhilft, hieß es.
Perras berichtet in seinem Artikel "Die Räuber" über das Leben somalischer Piraten. Seine Preiskollegin Rennefanz schildert in "Die grüne Festung" die Hoffnungen und Nöte einer Hausgemeinschaft in einem Berliner Kiez mit schlechtem Ruf. Hensels Essay "Vater Morgana" setzt sich pointiert mit der Frage auseinander, ob Elternteilzeit und Vätermonate die Arbeitsbelastung von Müttern verändert haben.
Lesen Sie hier die preisgekrönte Geschichte "Eines Morgens an der Sonnenuhrhütte" »
Den SZ-Journalisten Kaiser würdigten die Preisrichter als einen "herausragenden Kultur- und insbesondere Musikkritiker", der das geistige Leben in Deutschland seit Jahren maßgeblich begleite. Der Jury gehörten führende Journalisten von wichtigen deutschen Zeitungshäusern an.
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Den Preis in der Kategorie Allgemeines bekommen Arne Perras ("Süddeutsche Zeitung") und Sabine Rennefanz ("Berliner Zeitung"). Siegerin in der Sparte Kommentar/Glosse/Essay ist Jana Hensel von der "Zeit". Für sein Lebenswerk wird der Kulturkritiker Joachim Kaiser ("Süddeutsche Zeitung") ausgezeichnet.
Die Preise werden am 8. September bei einem Festakt in Bremen überreicht. Sie sind pro Kategorie mit 6000 Euro dotiert. Der Theodor-Wolff-Preis, der an den langjährigen Chefredakteur des "Berliner Tageblatts" erinnert, ist die renommierteste Auszeichnung der deutschen Zeitungsbranche.
Der Sprecher der Jury, der frühere dpa-Chefredakteur Wilm Herlyn (Essen), würdigte den Angaben zufolge die hohe Qualität der eingereichten Beiträge. Beeindruckend seien dieses Jahr besonders die Vielfalt und der journalistische Anspruch der Arbeiten aus den Lokalredaktionen. Insgesamt hatten sich 413 Journalisten an der Ausschreibung beteiligt.
Schmalenberg erhält die Auszeichnung für seinen Artikel "Das Milliarden-Puzzle", der nach Ansicht der Jury in einer "hervorragend recherchierten Dokumentation" den Einsturz der Kölner U-Bahnbaustelle ausleuchtet. Buchmeier schildere in seinem Beitrag "Eines Morgens an der Sonnenuhrhütte" ohne jede Sozialromantik, wie eine Frau einem im Wald lebenden Penner wieder in die Gesellschaft zurückhilft, hieß es.
Perras berichtet in seinem Artikel "Die Räuber" über das Leben somalischer Piraten. Seine Preiskollegin Rennefanz schildert in "Die grüne Festung" die Hoffnungen und Nöte einer Hausgemeinschaft in einem Berliner Kiez mit schlechtem Ruf. Hensels Essay "Vater Morgana" setzt sich pointiert mit der Frage auseinander, ob Elternteilzeit und Vätermonate die Arbeitsbelastung von Müttern verändert haben.
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Den SZ-Journalisten Kaiser würdigten die Preisrichter als einen "herausragenden Kultur- und insbesondere Musikkritiker", der das geistige Leben in Deutschland seit Jahren maßgeblich begleite. Der Jury gehörten führende Journalisten von wichtigen deutschen Zeitungshäusern an.
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Herzlichen Glückwunsch an Frank Buchmeier ! Witerhin viel Erfolg !