Mappus zur Laufzeitverlängerung
"Ich kann damit gut leben"
Sabine Nedele,
31.08.2010 12:21 Uhr
Bei den AKW-Protesten ist kein Ende in Sicht. Foto: dpa
Als "energiewirtschaftliche Sackgasse" bezeichnete Franz Untersteller, der energiepolitische Sprecher der Grünen im Stuttgarter Landtag, die Laufzeitverlängerung. Dabei sei es egal, ob um zehn oder 15 Jahre verlängert werde. In keinem Fall gebe es relevante positive Effekte für den Klimaschutz oder eine Verringerung der Strompreise.
Um den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben, brauche man jetzt einen besseren Netzausbau, bessere Speicherkapazitäten und neue Kraftwerkstechnologien, um Kraftwerke je nach Bedarf schnell zu- oder abschalten zu können. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Verlängerung der Atomlaufzeiten passten einfach nicht zusammen. "Das ist keine Brücke in die Energiezukunft", sagte Untersteller.
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